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Handball
Lobberichs Frauen schon ein wenig unter Zugzwang

Nettetal. In der Handball-Oberliga treffen die Lobbericherinnen am Sonntagmorgen auf den Aufsteiger TV Borken.

Nach zwei Niederlagen zum Saisonauftakt in der Oberliga stehen die Handballfrauen des TV Lobberich bereits etwas unter Zugzwang. Jetzt heißt es punkten, um den Anschluss an das Mittelfeld der Tabelle nicht schon frühzeitig zu verlieren. Am Sonntagmorgen gastieren die Schützlinge von Trainer Marcel Schatten beim Aufsteiger TV Borken. "Wir brauchen uns auf keinen Fall zu verstecken", glaubt der Lobbericher Übungsleiter. "Das wäre Tiefstapelei. Wir wollen uns mit dem ersten Saisonsieg wieder auf den Heimweg machen, und außerdem sollten wir Borken am Ende der Spielzeit hinter uns lassen."

Sicherlich keine leichte Aufgabe, leben gerade die Aufsteiger in den ersten Spielen doch sehr von ihrer Euphorie. Außerdem sollte Lobberich gewarnt sein, denn die Gastgeberinnen warfen sie in der vorigen Saison aus dem HVN-Pokal. Besonders zu beachten sind die beiden halben Aufbauspielerinnen von Borken, die es in den Griff zu bekommen gilt. In diesem Fall ist die Abwehr der Gäste gefragt, sie darf nicht mehr so passiv agieren wie in den beiden jüngsten Spielen. "Borken spielt einen sehr unorthodoxen Handball, auf den wir uns erst einmal einstellen müssen", betont Schatten. "Wir haben aber auf jeden Fall das Spielerpotenzial, um uns dieser Aufgabe zu stellen. Wir wollen versuchen den Gegner über Tempo die gesamte Spielzeit unter Druck zu setzen."

Dafür ist Lobberich zumindest personell gut gerüstet, denn mit Ausnahme von Rebecca Dappen, die an den Weisheitszähnen behandelt wird, sind keine Ausfälle zu beklagen. Hannah Keutmann und Anna Otten kehren zurück, womit Schatten mehr Alternativen hat. Ein Knackpunkt könnte die frühe Anwurfzeit werden. Anpfiff ist am Sonntag um 11.15 Uhr und Abfahrt bereits um 9.30 Uhr. Vorsorglich hat der TVL-Trainer seinen Spielerinnen jegliches Abendprogramm für den Samstag gestrichen.

Quelle: RP
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