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Handball
Lobberichs Gegner ist daheim eine Macht

Handball: Lobberichs Gegner ist daheim eine Macht
Am Sonntag siegte Jochen Schellekens mit Lobberich klar gegen Haan. Heute Abend geht's nach Homberg. FOTO: BSEN
Nettetal. Nach drei Siegen in Folge bekommt es der Handball-Oberligist aus Nettetal schon heute Abend auswärts mit dem VfB Homberg zu tun. Eine Mannschaft, die bislang nur zweimal in eigener Halle gegen die Topteams der Liga verloren hat. Von Wiltrud Wolters

Bereits heute Abend treten die Oberliga-Handballer des TV Lobberich zum Meisterschaftsspiel beim VfB Homberg an. "Wir fahren da ganz locker hin. Wir haben dreimal hintereinander gewonnen und haben dort nichts zu verlieren", sagt Trainer Jurek Tomasik. Die Partie wurde aufgrund einer Hallenbelegung vorgezogen.

Vor heimischer Kulisse ist das Team des Aufsteigers aus Homberg in dieser Spielzeit eine Macht. Bisher haben die Duisburger lediglich gegen Tabellenführer HSG Bergischen Panther und gegen den Tabellenzweiten aus Langenfeld verloren. Die Truppe des ehemaligen Kaldenkirchener Trainers Rüdiger Winter erreichte ein Unentschieden gegen Borussia Mönchengladbach und siegte unter anderem gegen den TV Aldekerk. Das ist nicht die schlechteste Visitenkarte. Jedenfalls positioniert sich das Team ganz sicher im Mittelfeld der Tabelle.

Das Spiel der Mannschaft ruht in der Offensive vor allem auf den Rückraumspielern Tobias Reich, Mirko Szymanowicz und Kevin Wiedemann. Hinzu kommt immer mal wieder Linkshänder Tobias Bochwitz, der in der vergangenen Saison noch für den TSV Kaldenkirchen spielte. "Aber auch die anderen haben sich gut entwickelt. Man darf sie nicht unterschätzen", sagte Lobberichs Trainer Jurek Tomasik. Reich und Szymanowicz waren zuletzt angeschlagen. "Sie haben auch ohne Reich in Langenfeld letzte Woche lange mitgehalten", meint Tomasik. Er rechnet ohnehin damit, dass beide heute Abend auflaufen werden. "Wir werden darauf vorbereitet sein", sagt der Lobbericher Trainer. In der Defensive operieren die Homberger bevorzugt mit der 6:0-Abwehr. Ab und an wechseln sie auch auf die 5:1-Variante. Die Mannschaft präsentiert sich dabei sehr robust und spielt gerne körperbetont.

Die Lobbericher werden voraussichtlich in der Besetzung auflaufen, die vergangenen Sonntag deutlich mit 30:20 gegen Unitas Haan siegte. Benedikt Liedtke fehlt weiter aufgrund seines Nasenbeinbruches. Ceven Klatt, Trainer des Drittligisten Neusser HV, wird die Lobbericher erneut verstärken. "Das ist schon gut für uns", meint Tomasik. Seine Mannschaft möchte sich auf jeden Fall besser präsentieren als im Hinspiel. Damals, Anfang Oktober, erlebten die Lobbericher eine ganz schwarze Stunde. Die Mannschaft ließ sich von den Gästen völlig auseinandernehmen und unterlag am Ende verdient 22:39. Reich und Szymanowicz warfen dabei jeweils acht Tore. Allerdings schickte der TVL verletzungsbedingt auch eine ganz junge Mannschaft ins Rennen. Mittlerweile sind Christopher Liedtke und Stefan Pietralla zurück. Sie heben das Lobbericher Spiel, das zeigten die jüngsten Oberliga-Partien, auf ein anderes Niveau. An ihrer Seite können auch die jüngeren Akteure mit viel mehr Selbstvertrauen agieren.

Quelle: RP
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