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Leichtathletik
Magere Resonanz auf den Nachholtermin des Waldlaufs

Nettetal. Nachdem der erste Versuch wegen eines Sturmtiefs ausgefallen war, kamen am Samstag nur 133 Teilnehmer nach Hinsbeck.

Als sich im Januar 280 Läufer vorangemeldet hatten, sah es so aus, als könnte der VfL Hinsbeck bei der 26. Auflage seines Waldlaufs einen Rekord in Sachen Teilnehmerzahl feiern. Doch dann kam Sturmtief Friederike und sorgte für eine Absage. Den Nachholtermin am vergangenen Samstag fanden dann etliche Läufer offenbar nicht so attraktiv, denn unter dem Strich kamen nur 133 Teilnehmer, davon über 60 Walker/Nordic-Walker, auf die Hinsbecker Höhen. Wobei die äußeren Bedingungen auch alles andere als einladend waren. Ungemütliche Winterwetter machten Läufern und den Organisatoren das Leben schwer. Zweimal flog den Hinsbeckern das Zelt im Start-Ziel-Bereich weg und ein anderes, wo sich die Läufer vor und nach dem Rennen aufwärmen konnten, wurde vom heftigen Wind Stück für Stück weiter gerückt.

"Die Teilnehmerzahlen sind nicht mit den Vorjahren zu vergleichen", sagte VfL-Veranstaltungsleiterin Nicole Heydhausen. "Wir sind für diesen Tag dennoch ganz zufrieden. Und wir waren froh, dass wir wieder in der Jugendherberge unterkamen." Ein paar Teilnehmer könnte es auch gekostet haben, dass tags darauf auch der Run-for-Help-Lauf "Rund um die Krickenbecker Seen" stattfand, wobei beide Läufe nicht unbedingt die gleiche Zielgruppe ansprechen. Noch ein Thema unter den heimischen Läufern war, wer am kommenden Sonntag beim Venloop im Halbmarathon antritt? "Für uns war eigentlich die Crosslauf-Saison schon abgeschlossen, aber einige Läufer von mir haben hier noch mal 'just for fun' mitgemacht", sagte Antje Hass, Trainerin beim OSC Waldniel.

Schnell bildete sich im 5000-Meter-Lauf eine Spitzengruppe aus dem U18-Jugendläufer Fabio Faulhaber (OSC Waldniel), M30-Senior Michael Claßen (Mönchengladbacher LG), Niklas Podszus (Männer) und Jan-Bastian Zwarg (beide OSC Waldniel). Zum Schluss blieben nur noch Faulhaber und Claßen im Kampf um den Sieg übrig. Nach dem letzten Berg rief Antje Hass ihrem Schützling Faulhaber zu: "Den kriegst Du noch." Und in der Tat, Faulhaber landete einen deutlichen Sieg in 17:48 Minuten vor Michael Claßen in 17:54 Minuten auf Platz zwei. Als erste Frau lief Erika Schoofs (W50, TSV Weeze) nach 22:43 Minuten durchs Ziel, vor der U18-Jugend-Ersten Leonie Gudden (24:53, OSC Waldniel). Im 8000-Meter-Lauf ließ M30-Senior Patrick Stroben (TuS Oedt) schon früh erkennen, dass ihm der Sieg nicht zu nehmen war. Von Runde zu Runde baute er seinen Vorsprung aus und gewann in 31:26 Minuten - vor Alexander Weuthen (1. Männer, LG Viersen) in 32:42 Minuten und M30-Sieger Sebastian Gerhards (32:50, Brüggen) auf den Plätzen zwei und drei. Der schnellste Läufer aus dem Ort war Stefan Heitzer (Kolping Hinsbeck) in 34:56 Minuten auf Platz sieben des Gesamtklassements.

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