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Lokalsport
Majoretten und Cheerleader tanzen in Dülken

Viersen. Bei der 18. Auflage des VBM-Cups tritt die SG zum erstmals als Ausrichter dieses Tanzturniers auf. Von David Beineke

Langsam dürfte sich bei den Tanzsportlern der SG Dülken die Nervosität dem Höhepunkt nähern. Schließlich richten sie am Wochenende in der Sporthalle Ransberg zum ersten Mal den sogenannten VBM-Cup aus, hinter dem der Verband Bundesdeutscher Majorettenvereine steht. Erwartet werden rund 100 Sportlerinnen aus Bocholt, Erkelenz, Krefeld und Mönchengladbach - freilich schickt auch der Ausrichter eigene Athletinnen ins Rennen.

Denn obwohl die SG erst seit 2013 in ihrer Tanzsportabteilung Majoretten und Cheerleader integriert hat, haben die Dülkerinnen in diesem Bereich des Turniersports sowohl quantitativ als auch qualitativ etwas zu bieten. Das liegt zu einem großen Teil an Sarah Havers, die diese Art des Tanzens schon seit ihrem sechsten Lebensjahr betreibt und die Gruppe bei der SG ins Leben rief. Während Cheerleader als schmückendes Beiwerk von großen Sportveranstaltungen einen ziemlich großen Bekanntheitsgrad erlangt haben, bedarf der Begriff Majoretten noch eher einer Erklärung. Dabei handelt es sich um Mädchen oder Frauen, die in Uniformen einen Formationstanz betreiben und dabei mit einem Stab agieren. In Dülken liegt am Samstag und Sonntag zwischen 10 und 17 Uhr der Schwerpunkt auf den Wettbewerben für Majoretten, sie treten im Einzel, in Paaren, in Mannschaften und in Formationen gegeneinander an. Für die Cheerleader gibt es dagegen nur die Möglichkeit, sich in einem Wettbewerb miteinander zu messen. "Cheerleading ist bei uns nur eine schöne Ergänzung, weil die Cheerleader auch ihre eigenen Wettbewerbe haben", erklärt Sarah Havers.

Klar, dass sie auch zu dem siebenköpfigen Organisationsteam gehörte, das in den vergangenen Wochen und Monaten das Tanzturnier vorbereitet hat. "Das war schon ein ziemlich großer Aufwand. Aber es hat auch viele Eltern gegeben, die uns unterstützt haben", sagt Havers. An den beiden Turniertagen werden dann rund 30 Helfer für einen möglichst reibungslosen Ablauf sorgen. Für die wären heimische Erfolge natürlich ein schöner Lohn. Und in dieser Hinsicht sieht es in zwei Disziplinen sogar ziemlich gut aus. Schließlich geht das aus Sarah Havers und Svenja Krienen bestehende Duo genauso wie die Cheerleader-Formation als amtierender Deutscher Meister ins Rennen. "Als Ausrichter wollen wir natürlich möglichst viele gute Platzierungen einfahren", gibt Havers als Marschroute aus.

Quelle: RP
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