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Sportlerin Des Monats Katja Helpertz - Eine Gemeinsame Aktion Der Sparkasse Krefeld, New, Akh, Ksb Und Rp
"Mein Bekanntheitsgrad ist gestiegen"

Sportlerin Des Monats Katja Helpertz - Eine Gemeinsame Aktion Der Sparkasse Krefeld, New, Akh, Ksb Und Rp: "Mein Bekanntheitsgrad ist gestiegen"
Katja Helpertz mit Beifahrer Max Berlage während ihrer erfolgreichen Fahrt bei der Weltmeisterschaft im niederländischen Breda. FOTO: Privat
Viersen. Die Gespannfahrerin vom RV Schaag gewann bei der Weltmeisterschaft zwei Medaillen. Derzeit befindet sie sich im Wintertraining. Von Paul Offermanns

Nettetal Die 23-jährige Katja Helpertz vom RV Schaag holte in der Kutsche mit Nordstern's Störtebecker im Geschirr bei den Pony-Fahrsport-Weltmeisterschaften im niederländischen Breda Bronze in der Einzelwertung und Silber in der Teamwertung. Das brachte ihr den Titel "Sportlerin des Monats" ein. Mit der RP sprach sie über ihre Erfolge.

Was hat sich bei Ihnen seit den Erfolgen bei der Weltmeisterschaft der Ponyfahrer in Breda geändert?

Helpertz Mein Bekanntheitsgrad ist gestiegen. Ich werde von inter-nationalen Richtern wahrgenommen. Andere Sportler wurden auf meine Person und Sportart aufmerksam.

Kann Ihre Sportart Ponyfahren noch mehr Publicity gebrauchen?

Helpertz Ja, auf jeden Fall. Wir sind zurzeit leider im Pferdesport eine Randerscheinung. Wahrscheinlich kommt das dadurch, dass ich beispielsweise eine Ponyfahrerin bin und die Vierspänner-Großpferde beim CHIO in Aachen, dem weltgrößten Pferdefest, starten dürfen. Ziel wäre es, wenn auch meine Sportart mehr bei großen Veranstaltungen des Pferdesports eingebunden wäre.

Sie können doch selber aussuchen, in welcher Disziplin Sie fahren?

Helpertz Das ist richtig, aber der Vierspänner-Sport ist viel zeit- und kostenintensiver. Es müssten dann mindestens sechs Pferde im Training sein. Das würde ich in Hinblick auf meinen Beruf als Juristin nicht schaffen. Darüber habe ich auch bisher nie nachgedacht, ob ich da einsteige.

Was brachte Ihre erfolgreiche Teilnahme bei der Weltmeisterschaft und die damit verbundenen tollen Platzierungen für Sie auf Verbandsebene?

Helpertz Nichts. Bereits zur WM-Teilnahme war ich im A-Kader des Deutschen Olympiade Komitees für Reiterei. Durch den Erfolg bei der WM konnte ich wohl die Kaderzugehörigkeit festigen.

Wie geht's denn weiter?

Helpertz Im Moment befinde ich mich in der Winterpause. Nordstern's Störtebecker und ich sind viel im Gelände und halten uns mit leichtem Training fit. Dazu gehört für das Pferd das Dressurtraining im Wagen und unterm Sattel. Außerdem versuchen wir durch lange Ausfahrten die Kondition aufrecht zu erhalten beziehungsweise zu verbessern.

Wie sieht es national und international im kommenden Jahr aus?

Helpertz Nächstes Jahr steht kein internationales Championat wie eine WM an. Wir versuchen auf nationalen und internationalen Turnieren gute Platzierungen zu erreichen, um uns für die Weltmeisterschaft 2017 zu empfehlen.

Bleiben Sie beim Pony oder steigen Sie aufs Großpferd um?

Helpertz Ich habe vor, weiterhin Turniere mit dem zehnjährigen Nordstern's Störtebecker zu fahren. Ich habe allerdings auch noch ein gutes Nachwuchspferd im Stall. Das will ich dressurmäßig voranbringen am Wagen und im Sattel.

Wirkt sich das Dressurreiten unterm Sattel auf ihr Fahrpony aus?

Helpertz Die unter dem Sattel erlernten Lektionen lassen sich viel einfacher am Wagen abrufen und verfestigen.

Wie kriegen Sie Beruf und Fahrsport unter einen Hut?

Helpertz Die Arbeit steht natürlich bei einem Referendariat am Landgericht in Mönchengladbach im Vordergrund. Allerdings versuche ich auch in Zukunft, möglichst viel Zeit mit den Pferden zu verbringen.

Quelle: RP
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