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Leichtathletik
Normzeiten für heimische Leichtathleten

Leverkusen/Grenzland. Bei den Nordrhein-Hallenmeisterschaften in Leverkusen waren die Grenzlandtalente gut unterwegs. Von Paul Offermanns

Billah Tchagandi vom ASV Süchteln erzielte bei den U 18-Nordrhein-Hallenmeisterschaften in Leverkusen in drei Disziplinen gute Leistungen: Mit 7,45 im Vorlauf und 7,55 Sekunden im Zwischenlauf verpasste er im 60-Meter-Sprint knapp den Einzug in den Endlauf. Was ihn dennoch freute: Er unterbot die Pflichtzeit von 7,80 Sekunden für die Westdeutschen Hallen-Meisterschaften der U 18 am 31. Januar in Leverkusen gleich zweimal.

Auch über 200 Meter blieb er als Neunter in 23,73 Sekunden unter der Norm (24,00). Dazu belegte er im Weitsprung mit 6,12 Meter den siebten Platz. Nur drei Zentimeter fehlten ihm hier an der Pflichtweite. Einen nicht so guten Tag erwischte die Viersenerin Lisa Klee im Trikot des LAZ Mönchengladbach, die eigentlich viel schneller laufen kann. Die 15 Jahre alte Mittelstrecklerin stellte sich bei den U 20-Juniorinnen der Konkurrenz über die 1500-Meter-Distanz. Die ehemalige OSC-Läuferin kam mit der warmen und etwas stickigen Hallenluft nicht so ganz zurecht. Sie zeigte ein couragiertes Rennen und sicherte sich im Endspurt in Hallenbestzeit von 5:05,57 Minuten Platz acht. Der noch 74-jährige Reiner Görtz (ASV Süchteln) machte im Winter-Speerwurf der Männer mit: "Die dort vorn Platzierten könnten meine Enkel sein", sagte er lachend. Mit dem 800-Gramm-Speer warf er 28,78 Meter und landete auf Platz neun. Die Leistung hat in seiner neuen Altersklasse M 75 Gewicht: Damit dürfte er eine Deutsche Jahresbestleistung aufgestellt haben. Platz neun holte mit dem Speer auch Johannes Leske (U 18) mit 41,90 Metern, Nele Schulz warf 33,07 Meter und belegte Rang zehn bei den U 18-Juniorinnen. Mit der 200-Meter-Staffel belegten die ASV-Mädchen Platz 16 unter 20 Staffeln in 1:53,23 Minuten mit Pia Penski, Michelle Gartz, Nele Schulz und Tabea Schneider. Die Zeiten in der Spitze lagen dicht beieinander, so dass es für die ASV-Mädchen durchaus noch einige Plätze nach vorne gehen können. Das ASV-Quartett kann's noch einmal versuchen bei den Westdeutschen Meisterschaften, weil da keine Mindestzeit für die Teilnahme verlangt wird. Die 200-Meter-Männer-Staffel der LG Viersen lief auf Platz acht in 1:40,02 Minuten mit Tim Gehlen, Marius Wiezorek, Sebastian Riether und Martin Boeken. Auch sie können's bei den Westdeutschen noch einmal versuchen, ob sie es noch schneller können.

Quelle: RP
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