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Lokalsport
Nur ein Punkt zum Start: VTHC vergibt eine 8:4-Führung

Viersen. 20 Minuten vor dem Spielende sah alles nach einem erfolgreichen Saisonauftakt für den Viersener THC in der Hallenhockey- Verbandsliga aus. 8:4 führte der Oberliga-Absteiger beim DSD Düsseldorf II, er schien schon der sichere Sieger zu sein. Doch dann traf plötzlich nur noch der Gastgeber - bis zum 8:8-Endstand kurz vor Schluss. "Wir haben uns das Unentschieden selbst zuzuschreiben. Wir sind in der Schlussphase unnötigerweise hektisch geworden", sagte Trainer Steffen Freitag.

Dabei war seine Mannschaft sehr gut in die Partie gestartet. Nach vier Minuten stand es 2:0, nach 27 Minuten 4:1, und zur Halbzeit immerhin noch 5:3. Auch der Start in die zweite Halbzeit glückte den Gästen. Bis Düsseldorf den Treffer zum 5:8 erzielte. "Wir haben ein sehr junges Team, am Ende hat sich die fehlende Erfahrung bemerkbar gemacht. Wir müssen lernen, dass wir bis zur letzten Minute hellwach sein müssen", sagte Freitag. Für den VTHC trafen Tom Krause (3), Robin Kremers (2), Ben Pleisner, Elias Gövert und Jonas Kreutzberg.

Zumindest einen Sieg verbuchten die beiden Viersener Damen-Mannschaften zum Saisonstart in der 2. Verbandsliga. Während in der Gruppe B der VTHC I ein 2:7 (2:4) beim ETB Essen kassierte, siegte Aufstiegsaspirant VTHC II in der Gruppe C beim HC Georgsmarienhütte II 12:2 (5:2). "Zu Beginn haben wir noch ein paar Fehler zu viel gemacht, danach aber immer besser das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Und letztlich konnte die Mannschaft die Partie mit einigen schönen Spielzügen souverän zu Ende spielen", sagte Trainer Bastian Klein. Treffsicherste Spielerin war Cathrin Esser mit drei Toren. "Unser Ziel ist es schon, mit dieser Mannschaft aufzusteigen, während das andere Team zunächst mal den Verbleib in der Gruppe B sichern und sich dann möglichst weit oben positionieren soll. Es hat beim 2:7 in Essen auch super gekämpft. Nur haben wir uns noch zu viele individuelle Fehler geleistet", sagte Klein, der den 32-köpfigen Damen-Kader aufgeteilt hat. Doch trotz vieler weiter Auswärtsfahrten betreut er zunächst beide Mannschaften selbst. "Zum Glück sorgt der Spielplan nur für wenige Überschneidungen. Aber wir sind auch auf der Suche nach einem Co-Trainer", sagte Klein.

(togr)
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