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Leichtathletik
OSC-Läuferin auf ungewohntem Terrain

Viersen. Bei den Deutschen Berglaufmeisterschaften lief Silke Bommes in der Altersklasse 40 auf Rang sieben.

Schwangau/Schwalmtal (off) Zur "Bergziege" wurde Silke Bommes vom OSC Waldniel durch die Teilnahme bei den Deutschen Berglaufmeisterschaften in Schwangau - bekannt durch die Königsschlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau - im Rahmen des 15. Tegelberglaufes. Immerhin reichte es beim Ausflug in unbekanntes Terrain zu Platz sieben in der Altersklasse ab 40 Jahre.

"Ich habe einmal als ,Flachlandtiroler' die Komfortzone verlassen und bin zum Sport in die Berge gefahren. Für mich war es auf jeden Fall eine neue Herausforderung", sagte Bommes, die den Ausflug nach Süddeutschland gleich nutzte, um mit ihren Kindern Urlaub in Füssen zu machen. Sie bewältigte bei der DM die acht Kilometer mit 920 Höhenmetern in 61:30 Minuten. Dabei galt es, die Strecke von der Talstation der Tegelbergbahn bis zum 1720 Meter hoch gelegenen Ziel bei der Bergstation zu absolvieren. Vom Start unweit des Schlosses Neuschwanstein erwies sich der Kilometer eins recht flach und leicht abfallend. Dann ging es aber auch schon bergauf. Bis zu Kilometerpunkt fünf legte sie 500 Höhenmeter zurück. Danach folgte nach einer kleinen flachen Passage das härteste Teilstück zum 1720 Meter hoch gelegenen Ziel bei der Panorama-Gaststätte. "Puh. Das war eine recht anspruchsvolle Strecke, aber mit tollen Aussichten auf das Schloss Neuschwanstein, auf die Seen in und um Schwangau, auf Füssen und die Alpenwelt", betonte die OSC-Athletin. Ihre Altersklasse war dabei schneller als die Jüngeren bei den über 35-Jährigen. Im oberen Teil der Strecke, dem schwerste Abschnitt, waren für die Kinder 500 Meter abgesteckt. Anna Bommes (1., W14) kam auf 5:39 Minuten und ihr Bruder Felix (4., M10) auf 6:59 Minuten.

Die Disziplin Berglauf wird hierzulande sehr selten wahrgenommen, auch wenn sich ab und zu mal Athleten aus dem Grenzland daran versuchen. 362 Bergläufer hatten sich für diese Deutschen Meisterschaften gemeldet. Kurt König, Berglaufberater des Deutschen Leichtathletik-Verbandes, zeigte sich von diesen Meisterschaften beeindruckt: "Das waren gigantische Titelkämpfe. Das war eine ganz tolle Geschichte. Der Berglauf lebt."

Quelle: RP
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