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Petanque-Spieler steigen in Regionalliga auf

Lokalsport: Petanque-Spieler steigen in Regionalliga auf
Das VPC-Erfolgsteam: (hinten v.l.) Gisela Tödter-Schmitz, Holger Franzen,Beatrice Franzen, Günter Spickermann und Roland Chelebowski; (unten v.l.) Serge Malin, Christoph Beurschgens und Maurice Förster. FOTO: VPC Viersen
Viersen. Nach vielen vergeblichen Anläufen behielten die Viersener am letzten Spieltag die Nerven.

Welch ein großer Tag für den Viersener Petanque Club: Nach gefühlten hundert vergeblichen Anläufen in der Bezirksliga, schaffte der VPC nun den Aufstieg in die Regionalliga. "Ein durchaus verdienter, wenn auch bis zur letzten Minute spannender Aufstieg", sagte Thomas Dornsiefer, stellvertretender VPC-Vorsitzender.

Viersen ging schon als Tabellenführer in den letzten Spieltag. Doch nachdem der VPC sich gleich in der ersten Runde 1:4 gegen Tönisvorst hatte geschlagen geben müssen, wurde es eng, weil Benrath und Gerresheim punkteten. Gerresheim lag jetzt mit sieben gewonnenen Runden vor Viersen, und auch Benrath kam mit sechs gewonnen Spielen unangenehm nahe. Noch eine Runde stand aus, also war Nerven behalten für den VPC angesagt. Denn hätte Gerresheim gewonnen oder Viersen verloren, wäre der Aufstieg nicht mehr drin gewesen. Letztlich gewann Viersen 3:2 gegen Kleve, Gerresheim verlor gegen Tönisvorst und Benrath holte auf. Viersen, Benrath und Gerresheim standen nun in einem Kopf-an-Kopf-Rennen mit sieben gewonnen Runden fast gleichauf. Das Spielverhältnis brachte den Aufstieg: +13 Punkte Viersen, +11 Benrath und +9 Gerresheim. In der Aufstiegsmannschaft spielten Beatrice Franzen, Gisela Tödter-Schmitz, Christoph Beurschgens (Kapitän), Roland Chelebowski, Maurice Förster, Holger Franzen, Stefan Kaiser, Serge Marlin und Günter Spickermann.

Für die Viersener Reserve lief's in der Bezirksklasse nicht so gut, es besteht sogar noch die theoretische Gefahr des Abstiegs. Nach einem nicht ganz glücklich gelaufenen letzten Spieltag, an dem der VPC krankheitsbedingt geschwächt war und in mit Maurice Förster einen der Leistungsträger an die erste Mannschaft abgegeben musste, endete die Saison auf dem sechsten Tabellenplatz in der Tabelle. Die dritte Mannschaft aus Viersen traten mit vielen Neulingen in der Kreisliga A an und belegte am EndePlatz fünf. Viersen IV landete in der Kreisliga B knapp hinter Kaarst auf Rang zwei.

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