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Handball
SC Waldniel feiert den Derbysieg

Grenzland. Die Verbandsliga-Handballerinnen des SC holten ein 21:17 gegen den TSV Kaldenkirchen. Der ASV Süchteln gewann in Walsum kampflos.

Es war sicherlich kein Spiel zum Zungenschnalzen, doch das ist in Derbys eher selten der Fall. So stand auch bei der Partie in der Handball-Verbandsliga der Frauen zwischen dem SC Waldniel und dem TSV Kaldenkirchen, das die Gastgeberinnen mit 21:17 (9:8) für sich entschieden, eher der Kampf im Vordergrund.

Hüben wie drüben dominierten die Abwehrreihen, während bei den Gästen Torhüterin Anke Dimmer hervorgehoben werden muss, die Waldniel mit ihren Paraden schier zur Verzweiflung brachte. Aber auch Katrin Hermanns, die bei den Gastgeberinnen in den letzten zehn Minuten eingewechselt wurde, stand ihr nicht viel nach. "Es war bestimmt kein schönes Spiel", analysierte der Waldnieler Trainer Elmar Gronsfeld nach dem Schlusspfiff. "Wir haben die gegnerische Torhüterin warm geworfen und damit einhergehend zu viele Chancen liegengelassen. Aber es war ein Spiel, das wir gewinnen mussten, um wieder aus unserem Tief zu kommen." Eine tolle Einstellung und einen enormen Kampfgeist bescheinigte TSV-Trainer Maik Tötsches seinem Team. "Natürlich bin ich mit dem Angriff unzufrieden, aber dafür hat es in der Deckung gut geklappt. Darauf können wir aufbauen." Waldnieler Torschützinnen: Wetzels (6/2), Opitz, Deilen, Paulsen, Drenker, Bagusche (je 2), Theven (2/1), Jentges, Bohnen und Klein; TSV-Torschützinnen: Klingen, Hoppmanns (je 5), Heyer, Engels (je 2), Petsche (1/1), Fävers und Vos.

Mit einem deutlichen 28:22 (13:11)-Erfolg beim MTV Dinslaken geht der TV Lobberich II in die Winterpause. Bis zum Spielstand von 6:7 aus Sicht der Gäste war die Partie noch absolut ausgeglichen. Doch dann bekamen die Schützlinge von Trainerin Gabi Ensen mehr Zugriff auf das Spiel. Die Abwehr agierte deutlich aggressiver, und im Angriff lief der Ball deutlich schneller. Herausragende Spielerinnen in den ersten 30 Minuten war Nina Lemkens, die bis zum Halbzeitpfiff bereits neun Tore erzielte. Des Weiteren wusste Nadine Ensen insbesondere im 1:1-Verhalten zu gefallen und war dort von ihren Gegenspielerinnen nur selten mit fairen Mitteln zu stoppen. "Durch diesen Sieg bleiben wir weiterhin im oberen Tabellendrittel", freute sich Gabi Ensen. "Wir werden jetzt noch eine Trainingseinheit absolvieren und dann bis zum 2. Januar unsere kurze Weihnachtspause genießen." Lobbericher Torschützinnen: Lemkens (12), Inkmann (9), N. Ensen (4), Fenkes (2) und Glasmachers.

Kampflos kassierte der ASV Süchteln zwei Punkte, der eigentlich beim punktlosen Schlusslicht TV Walsum-Aldenrade II antreten sollte, doch die Gastgeberinnen sagten die Begegnung ab.

(alpa)
 
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