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Fussball 25. Volksbank-Hallenmasters In Dülken
SC Waldniel scheitert erst im Endspiel

Viersen. Der Bezirksligist spielte ein ganz starkes Turnier und musste sich nur dem 1. FC Mönchengladbach mit 1:5 geschlagen geben. Von David Beineke und Manfred Schulz

Der 1. FC Mönchengladbach hat das Jubiläums-Masters in der Dülkener Sporthalle am Ransberg gewonnen. Im Finale bezwang der Oberligist den Bezirksligisten SC Waldniel mit 5:1. "Damit haben wir erstmals in der Vereinsgeschichte das Double geholt, also Gladbacher Stadtmeisterschaft und dann den Sieg in Dülken", freute sich Mönchengladbachs Trainer Stefan Houben. "Das war heute das Sahnehäubchen unter einer richtig guten Hallensaison." Den dritten Platz sicherte sich der Oberligist TSV Meerbusch im direkt ausgetragenen Neunmeterschießen mit einem 4:3-Sieg gegen den Landesligisten Union Nettetal.

"Wir sind mehr als glücklich, dass das Jubiläumsturnier bei uns erneut so toll angekommen ist", sagte Dülkens Vorsitzender Bernd Caspers. "Das motiviert uns, auch in den nächsten Jahren weiter zu powern." So machte er auch kein Geheimnis daraus, dass sich das Masters-Organisationsteam bald mit dem Kreisvorsitzenden Willi Wittmann zusammensetzen will, um über die Idee zu beraten, das Turnier noch für Vertreter anderer Kreise zu öffnen. "Dass uns inzwischen viele Vereine anrufen, um eine Wildcard zu bekommen, zeigt, dass das Interesse vorhanden ist", betont Caspers.

Zum guten Gelingen des Jubiläums-Masters trug freilich auch der sportlich erstklassige Finaltag bei. Allen teilnehmenden Mannschaften war anzumerken, dass das Volksbank-Masters einen ganz besonderen Stellenwert in der Saisonplanung hat. Das zeigte auch die besondere Freude des Siegertrainers nach der Schlusssirene. "Wir haben zwar schon öfters hier teilgenommen", so Stefan Houben. "Aber nach 2004 haben wir das Masters nun erst zum zweiten Mal gewinnen können." Und Finalgegner SC Waldniel machte dem Oberligisten besonders in der ersten Hälfte das Leben richtig schwer.

Kurz vor Schluss schoss Dominik Vaahsen das 1:0 für den SC. Doch nach dem Wechsel erhöhte der Oberligist die Schlagzahl und drehte das Spiel durch einen Doppelschlag von Dennis Richter und Akin Uslucan (19./20.). Als die Gladbacher dann auch noch den dritten Treffer durch Oguz Ayan markierten, war es um die Waldnieler Moral geschehen. So legten Uslucan und Pascal Schellhammer noch nach. Das war aber kein Grund für Waldniels Trainer John Hesen Trübsal zu blasen: "Der zweite Platz beim Masters, das ist einfach grandios. Ich kann einfach nur stolz auf meine Jungs sein. Gegen einen Oberligisten darf man doch wohl in einem Finale verlieren."

Im ersten Halbfinale zwischen Union Nettetal und dem SC Waldniel hatten sich die Waldnieler schon bärenstark gezeigt. Denn die Nettetaler führten durch die Treffer von Moritz Steiner und Haris Bangura schon 2:0, doch die Waldnieler steckten einfach nicht auf. Dominik Vaahsen verkürzte zunächst auf 1:2, ehe Stefan Heinrichs zum 2:2 ausglich. Sekunden vor der Schlusssirene erzielte Andreas Klingen dann den 3:2-Siegtreffer. "Da waren wir einfach nicht clever genug. Insgesamt haben es die Jungs aber gut gemacht", sagte Union-Coach Chiquinho.

Im anderen Semifinale zwischen den beiden Oberligisten 1. FC Mönchengladbach und TSV Meerbusch ging es auch hoch her. Keine der beiden Seiten schenkte sich etwas, kein Zweikampf wurde gescheut. Für beide Teams gab es eine Zwei-Minuten-Strafe. Dennis Richter und Pascal Schmitz schossen den FC mit 2:0 in Front, ehe Tim Knetsch auf 1:2 verkürzte. Doch im direkten Gegenzug baute Oguz Ayan den Zwei-Tore-Vorsprung für die Gladbacher wieder aus. Für Meerbusch sprang nur noch der Anschlusstreffer zum 2:3 heraus.

Quelle: RP
 
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