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Reitsport
Schaager gehen bei WM der Ponyfahrer auf Medaillenjagd

Reitsport: Schaager gehen bei WM der Ponyfahrer auf Medaillenjagd
Katja Helpertz vom RV Schaag ist derzeit bei der Ponyfahrer-WM in Minden im Einsatz. FOTO: Helpertz
Minden/Nettetal. Während Katja Helpertz vom Reiterverein Schaag zwei Medaillen verteidigen möchte, feiert ihr Vereinskamerad Max Berlage in Minden seine WM-Premiere.

Seit Dienstag gehen die Weltmeisterschaften der Ponyfahrer in Minden über die Bühne, nach 2009 in Greven zum zweiten Mal in Deutschland. Mit von der Partie sind auch zwei Aktive aus dem Reiterverein Schaag. Katja Helpertz bei den Einpännern und ihr Lebensgefährte Max Berlage, der sein WM-Debüt feiert, bei den Zweispännern. Erklärtes Ziel der deutschen Teilnehmer ist es, mindestens die fünf Medaillen der Weltmeisterschaften aus dem Jahre 2015 im niederländischen Breda zu wiederholen. Damals holte Katja Helpertz mit der Deutschen Mannschaft die Vize-Weltmeisterschaft und als Einzelakteurin gewann sie die Bronzemedaille.

Gestern stieg Katja Helpertz mit Nordstern's Störtebecker in die Dressur der WM ein, die als Kombination von Dressur-, Gelände- und Hindernisfahren ausgefahren wird. "Es lief besser als erwartet, obwohl das nicht meine stärkste Disziplin ist. Es klappten bei uns dieses Mal auch die Lektionen, die sonst für uns sehr schwierig sind." 56 Strafpunkte fuhr sie ein. "Das ist für uns ein solides Ergebnis." Erst am Samstag geht es für sie weiter im Gelände und tags darauf steht Hindernisfahren auf dem Plan. "Meine Stärken liegen bei diesen Wettbewerben", sagte die 25-jährige Deutsche Meisterin. Katja Helpertz darf nicht bei Max Berlage als Co-Piloten in die Kutsche steigen und umgekehrt auch er nicht bei ihr. "Das lässt das WM-Reglement nicht zu", erzählte Katja Helpertz. Bei Katja Helpertz fährt nun Eva Fey mit und bei Max Berlage Katja's Mutter Heike. Heute startet Zweispännerfahrer Max Berlage mit Don Rüdi und Dr. Dolittle in die WM - mit dem Dressurfahren.

(off)
 
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