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Lokalsport
Schaagerin fährt bei einer DM erstmals auf den zweiten Platz

Schildau/Nettetal. Nach ihrer starken Vorstellung bei den nationalen Titelkämpfen der Gespannfahrer hofft Katja Helpertz auf eine WM-Nominierung.

Bei den Deutschen Pony-Fahrmeisterschaften im sächsischen Schildau holte Katja Helpertz vom Reiterverein Schaag ihre erste Deutsche Vizemeisterschaft. Die 23-Jährige fuhr mit Nordstern's Stoertebecker bei den Einspännern der schweren Klasse S die einzige Nullrunde im Kegelfahren, nachdem sie im Dressurfahren Platz sieben belegt hatte. Das war eine durchwachsene Wertung der fünf Wertungsrichter, denn nur einer gab ihr dabei seine Höchstpunktzahl.

Sie schob sich damit auf Rang zwei der Zwischenwertung. Diesen Platz hielt sie auch nach dem Marathon, dem Geländefahren, als sie dort in der Einzelwertung Platz zwei herausfuhr. Für alle Gespann-Arten ging es in der Fahrsportarena Schildau auch um die Fahrkarten zu den kommenden Weltmeisterschaften, die am ersten September-Wochenende im niederländischen Breda ausgetragen werden. "Vor allem das Hindernisfahren war sehr schwer", sagte Pony-Fahrsport-Disziplintrainer Peter Tischer (Neu-Isenburg). "Das entsprach also genau dem, was unsere Fahrer in Breda erwartet. Auch der Marathon mit acht Hindernissen war anspruchsvoll." Die Nominierung für die WM erfolgt am kommenden Freitag bei der nächsten Sitzung des Fahrausschusses des Deutschen Olympischen Komitees der Reiterei (DOKR) in Riesenbeck. Katja Helpertz war bereits WM-Teilnehmerin 2012 mit dem Erfolgspferd Chester im portugiesischen Lissabon und ein Jahr darauf mit Elton bei der Jugend-EM in Ungarn. Die Rietherin war von 2011 bis voriges Jahr im Bundeskader Pferde und gehört seitdem dem Bundeskader Pony an. In der Pony-Zweispänner-Konkurrenz schaffte es der Rheinische Meister Max Berlage (RV Schaag) ebenfalls, in die Platzierungsränge zu kommen und belegte Rang fünf in der Kombiwertung. Er fuhr im Gelände auf Platz drei (Da Vinci/ Flandernhof's Summertime), in der Dressur auf Rang fünf (Don Rüdi/Flandernhof's Summertime) und im Hindernisfahren etwas "außerhalb der Spur" auf Platz 14 (Da Vinci/Don Rüdi).

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