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Handball
Schwächen vom Siebenmeterpunkt kosten TVL den Sieg

Duisburg/Nettetal. Die Oberliga-Handballerinnen des TV Lobberich spielten gut, die Punkte aber behielt der TV Walsum-Aldenrade. Lobberich unterlag auswärts 21:25 (12:13). "Wir waren die bessere Mannschaft, aber wir haben uns leider nicht belohnt", meinte Trainer Marcel Schatten.

Die letzten zehn Minuten gaben den Ausschlag, als die Lobbericherinnen fünf Siebenmeter vergaben. Nachdem der erste am Pfosten gelandet war, pfiffen ihnen die Schiedsrichterinnen zwei Siebenmeter wegen eines Fußfehlers ab. Danach griff die Verunsicherung um sich, so dass auch zwei weitere Strafwürfe nicht im gegnerischen Tor untergebracht wurden. "Es wäre immer die Führung gewesen. Wir waren völlig von der Rolle", meinte Schatten. Nach der 20:18-Führung kassierten die Lobbericherinnen somit sieben Tore in Folge, ehe sie mit dem 21:25 für den Endstand sorgten. "Mit den fünf Siebenmetern gewinnen wir das Spiel. Wir haben viel mehr aus unseren Möglichkeiten gemacht als Walsum", sagte Schatten. Er war sich auch sicher, dass sein Team die Partie mit zwei oder drei Spielerinnen mehr gewonnen hätte. Die Gäste hatten nur zwei Auswechselspielerinnen. Christina Künstler (2) knickte früh um, Merit Liedtke hatte Probleme mit einer Fußverletzung, so dass Anja Heinzig (4) sich trotz einer Beule am Kopf durchbeißen musste. Anna Otten (2) ragte aus der starken Lobbericher Mannschaft mit ihrer Defensivleistung heraus. Die weiteren Tore warfen S. Weisz (7), R. Weisz (4), F. Brüggemann und Koessl.

(wiwo)
 
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