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Lokalsport
Schwere Auswärtsaufgabe für Lobberich

Nettetal. Handball: Beim RWOTV in Oberhausen ist der Tabellenführer am Samstag um 19.30 Uhr gefordert. Der Fünfte ist ein gefährlicher Gegner. Für den TSV Kaldenkirchen stellt das Spiel in Bottrop (Sonntag 11.30 Uhr) einen Pflichtsieg dar. Von Wiltrud Wolters

Als Tabellenführer der Verbandsliga reisen die Handballer des TV Lobberich am Samstag nach Oberhausen. Die HSG RW Oberhausener TV zählt zum großen Kreis der Verfolger in der überaus interessanten Gruppe. Für die Lobbericher ist die Partie, so Trainer Christopher Liedtke, "das erste richtige Auswärtsspiel, wo wir weiter fahren müssen". Bislang spielten die Lobbericher im Grunde nebenan, nämlich in Grefrath, St. Tönis und Vorst.

Der Trainer erwartet einen starken Gegner. "Das wird nicht leicht für uns. Die stehen nicht zu Unrecht da oben", sagt Liedtke. Seiner Einschätzung nach zeichnen sich die Oberhausener sich auch durch ihre Heimstärke aus, berichtet Liedtke mit Blick auf das Unentschieden gegen den TuS Treudeutsch Lank im letzten Spiel. Mit eben dieser Partie und einem weiteren Spiel der Oberhausener beschäftigten sich die Lobbericher in der Videoanalyse intensiv.

Neben den vielen Varianten, die die Oberhausener in der Offensive spielen können, und die es zu verteidigen gilt, liegt der Fokus aber auch darauf, die Defensive der Gastgeber zu knacken. "Wir müssen die Schwachstellen in deren Abwehr suchen und uns Lösungen erarbeiten", sagt der Trainer. In der beinahe dreiwöchigen Pause hat er mit seinen Männern weiter daran gearbeitet, das eigene Spiel zu verbessern. Sein Team sei von daher gut vorbereitet. "Wir müssen aus unseren Fehlern lernen und haben noch etwas gutzumachen", sagt Liedtke. Im vorherigen Spiel handelten sich die Lobbericher in allerletzter Sekunde eine 32:33-Niederlage gegen den TV Geistenbeck ein. Bis auf Nelson Weisz, der voraussichtlich fehlen wird, stehen alle Akteure zur Verfügung.

Das ist beim TSV Kaldenkirchen nicht der Fall. Den TSV schmerzt der Ausfall von Maik Tötsches. Der Rückraumspieler, einer der besten Torschützen in der Liga, zog sich vergangene Woche im Training einen Bänderriss zu, als er Vincent Widera auf den Fuß stieg. Tötsches wird dem TSV einige Wochen fehlen. Trotzdem zählt für das Team am Sonntag im Spiel beim Schlusslicht SC Bottrop nur ein Sieg. "Wir fahren nicht Sonntagmorgens nach Bottrop, um dort zu verlieren. Wir wollen da etwas holen", sagt Trainer Philipp Clodt. Er möchte die Schwäche, die den TSV in der Vergangenheit in den Spielen am Sonntagvormittag begleitet hat, endgültig zu den Akten legen.

Außerdem kann sich der TSV nur mit einem Sieg weiter in der Spitzengruppe der Liga positionieren. Allerdings, da ist sich Clodt sicher, ist ein Erfolg in Bottrop nicht selbstverständlich. "Sie haben einen neuen Trainer. Da weiß man nie, wie sich das auswirkt", sagt der Trainer des TSVK. Seit Ende November hat Christian Beckers, der zuvor beim TuS Lintorf das Traineramt ausübte, bei den Bottropern das Sagen. Den Kontakt hatte Keeper Matthias Baatz hergestellt, der vor einigen Jahren auch seinerseits einmal das Trikot des TSV trug.

Quelle: RP
 
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