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Handball
SG Dülken triumphiert im Spitzenspiel

Viersen. Der Aufsteiger geht nach dem vierten Sieg in Folge als Tabellenführer der Handball-Verbandsliga in die Herbstpause. Gegen den bisherigen Primus Adler Königshof II gewannen die Dülkener am Samstag daheim knapp mit 28:27. Von Wiltrud Wolters

Die Handballer der SG Dülken krönten ihren glänzenden Start in die Verbandsliga-Saison mit einem 28:27 (12:11)-Heimerfolg im Spitzenspiel gegen den bisherigen Tabellenführer DJK Adler Königshof II. Der Aufsteiger landete den vierten Sieg in Serie und verdrängte die Adler vor der nun anstehenden Herbstpause vom ersten Platz.

"Das ist für uns alle super. Wir können drei Wochen lachend auf die Tabelle schauen", sagte Trainer Peer Wagemann nach dem Husarenstück. Doch er bleibt trotz der Erfolge realistisch, denn das Spiel, in dem aus Dülkener Sicht "vieles passte" hätte durchaus auch anders ausgehen können. "Wir haben drei Spiele mit einem Tor gewonnen und wir hätten sie alle auch verlieren können. Es werden sicher Spiele kommen, in denen bei uns nicht so viel passt", sagte der Trainer.

Beide Mannschaften lieferten sich von der ersten Minute an ein Spiel auf Augenhöhe. Vor der Halbzeitpause schaffte es bei wechselnden Führungen kein Team, sich einmal einen klareren Vorsprung zu erspielen. "Bei uns hat man das Fehlen von Felix Himmel deutlich gemerkt. Außerdem war Mark Kämmerling angeschlagen", erklärte Wagemann.

Zu Beginn der zweiten Hälfte schlichen sich ein paar Fehler ins Defensivspiel der Gastgeber ein. Die Dülkener kamen mit Tim Leigarf (7 Tore) im linken Rückraum der Adler nicht zurecht. Deshalb zogen die Gäste vom 14:14 bis auf 20:16 davon. Als sich Jonas Nothofer um Leigraf kümmerte und Fabian Reich mit Mark Kämmerling im Innenblock für Sicherheit sorgten, lief es defensiv wieder besser. In der Offensive veränderten die Dülkener ihr System ebenfalls. Sie agierten mit zwei Kreisläufern, was den Gästen wiederum überhaupt nicht schmeckte. Die SG glich zum 21:21 aus. In der spannenden Schlussphase gelangen der SG nach dem 24:25 vier Tore in Serie zur 28:25-Führung. In dieser Phase trumpfte Jeff Recker groß auf, der drei seiner fünf Tore am Ende erzielte.

Dülkens Trainer war mit seiner Truppe rundherum zufrieden. "Man kann eigentlich keinen Spieler hervorheben. Alle haben das sehr gut gemacht", sagte Wagemann. Hendrik Nietsch spielte in der ersten Hälfte im Tor gut, Rico Mühlenbruch hielt in der zweiten Hälfte stark. Lars Brandenburg erwies sich als nervenstark vom Siebenmeterpunkt. Er verwandelte sechs Strafwürfe und hatte am Ende acht Tore insgesamt zu Buche stehen. Neuzugang Johannes Müller lieferte ein gutes Spiel ab, ebenso wie Sebastian Sips, der besonders in der Dülkener Abwehr zu überzeugen wusste.

Quelle: RP
 
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