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Handball
SG Dülken verliert an Boden im Rennen um Verbandsliga-Aufstieg

Grenzland. In der Handball-Landesliga unterlagen die Dülkener überraschend 23:25 gegen den TV Anrath. Auch Süchteln und Bezirksligist TV Lobberich II verloren.

Die Landesliga-Handballer der SG Dülken haben im Kampf um einen Aufstiegsplatz in die Verbandsliga einen herben Rückschlag hinnehmen müssen. Die Mannschaft von Niklas Voß unterlag beim Tabellenzwölften der Liga, dem TV Anrath, 23:25. Damit weisen die Dülkener nun zwei Punkte Rückstand auf den Zweiten aus Grefrath auf.

Die Niederlage geht alleine auf das Konto der Dülkener, weil sie nach einer Dreiviertelstunde den Betrieb einstellten. Nach der 20:16-Führung verloren die Spieler der SG den Faden. In der Defensive bekamen sie die Anrather nicht mehr zu packen, in der Offensive agierte die Mannschaft kopflos. Die Gastgeber drehten die Partie mit fünf Toren in Folge bis zum 21:20. "Wir haben es verpennt. Wir waren körperlich da, aber geistig nicht präsent", meinte Trainer Niklas Voß. Bereits in der ersten Hälfte hatten die Dülkener die Möglichkeiten verpasst, sich deutlicher als 12:10 abzusetzen. Die Tore der SG erzielten Kämmerling (8), Brandenburg (5), M. Greven (4), Himmel (2), Choukeir (2) und L. Greven (2).

Der ASV Süchteln verlor 22:27 gegen den Hülser SV. Die Süchtelner fanden wenig Mittel gegen die offensive Abwehr der Hülser und gerieten früh deutlich mit 5:10 in Rückstand. Diesen fünf Toren liefen sie bis zum Ende hinterher. Nur beim 21:23 flackerte ein wenig Hoffnung auf. "Wir mussten uns alles schwer erarbeiten. Hüls kam zu einfachen Toren über den Gegenstoß", meinte ASV-Pressewart Olav Schwäbe. Beim ASV machten Yannick Schneider (8), Christoph Muth (5) und Julian Schneider (4) ein gutes Spiel.

In der Bezirksliga unterlag der TV Lobberich II beim TV Krefeld-Oppum II 25:31. Kevin Holt, der Trainer Andreas Schönkes vertrat, sah dabei eine kopflos agierende Lobbericher Mannschaft. In der Abwehr blieben die Lobbericher viel zu passiv, im Angriff suchten sie bei ihren Chancen zu schnell den Abschluss. Lediglich gegen Ende der ersten Hälfte präsentierte sich das Team etwas besser. Nur Torhüter Niklas Bastians lieferte ein gutes Spiel auf Seiten der Lobbericher ab.

(wiwo)
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