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Lokalsport
Spitzenspiel und Derby in einem

Viersen. Beim Grenzlandduell der beiden Fußball-Bezirksligisten ASV Süchteln und SC Waldniel geht es um den Verbleib in der Spitzengruppe der Tabelle. Von Fabian Franke

Das morgige Grenzlandduell zwischen dem ASV Süchteln und dem SC Waldniel ist zweifelsohne das Topspiel des 13. Spieltags in der Fußball-Bezirksliga. Schließlich treffen im Duell des Tabellendritten Süchteln gegen die fünftplatzierten Gäste aus Waldniel zwei Teams aufeinander, die an den ersten zwölf Spieltagen zusammen genommen erst eine Saisonniederlage einstecken mussten. Daher trennen beide Mannschaften nur zwei Punkte.

Wenn es nach Süchtelns Trainer Heinrich Losing geht, soll sich an der aktuellen Tabellenkonstellation auch nichts ändern. "Waldniel ist diese Saison noch ungeschlagen, was natürlich zeigt, dass dort viel Qualität vorhanden ist. Aber wir haben uns in den letzten Wochen stabilisiert und wollen Zuhause weiter ungeschlagen bleiben", freut sich Losing auf ein spannendes Spiel, das es in der Meisterschaft zuletzt in der Saison 2011/2012 gegeben hat. Waldniels Trainer John Hesen hat vom Ausgang der Partie natürlich ganz andere Vorstellungen, wobei auch er ein Kräftemessen auf Augenhöhe erwartet. "Ich glaube, dass am Sonntag die Mannschaft gewinnen wird, die vom Trainer eine bessere Taktik vorgegeben bekommt. Gewinnen will ich gegen jeden Gegner. Daher kann unser Ziel nur sein, nach dem Spiel vor Süchteln zu stehen", gibt Hesen durchaus selbstbewusste Töne von sich. Ausschlaggebend wird aus Sicht des Niederländers sein, dass seine Schützlinge im Torabschluss kaltschnäuzig agieren. "Wir haben uns zuletzt immer reihenweise Chancen herausgespielt. Gegen Süchteln werden es wahrscheinlich weniger, aber dann müssen wir diese einfach besser nutzen."

Die Vorfreude ist bei den Coaches auf jeden Fall zu spüren. Schließlich rechnen sie mit einem Duell, das besonders in spielerischer Hinsicht einiges zu bieten haben wird. Zwar gibt es auf beiden Seiten verletzungsbedingte Ausfälle zu beklagen, dennoch haben die zurückliegenden Spiele gezeigt, dass genug Substanz in den Kadern vorhanden ist, um guten Fußball zu spielen. Freuen würden sich beide Vereine, wenn das Spiel in einem tollen Rahmen, mit zahlreichen Zuschauern stattfinden würde. "Ich denke, dass wir im bisherigen Saisonverlauf durchaus Werbung für einen Besuch auf unserer Anlage gemacht haben", sagt Süchtelns Trainer Heinrich Losing, der auf die Unterstützung des eigenen Anhangs baut.

Quelle: RP
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