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Squash
Squash-Tigers zu dritt chancenlos

Squash: Squash-Tigers zu dritt chancenlos
Janosch Thäsler stand mit den Tigers auf verlorenem Posten. FOTO: Archiv
Frankfurt/Brüggen. Der Bundesligist aus Brüggen musste unvollständig nach Frankfurt reisen. Von Paul Offermanns

Der Squash-Bundesligist aus Brüggen knüpfte zwar in Frankfurt an die guten Leistungen der jüngsten Spiele an, aber konnte die 1:3 Niederlage gegen Frankfurt und 1:3 Schlappe gegen Paderborn nicht verhindern. Dennoch hält Brüggen in der Tabelle Platz drei. "Möglicherweise waren es die tollen Leistungen in dieser Saison, die unsere Gegner aus Frankfurt und Paderborns Zweite warnten", vermutete Udo Thäsler, 1. Vorsitzender der Squash-Tigers Brüggen.

Für die Niederrheiner begann der Spieltag vorher schon mit einer Hiobsbotschaft. Die etatmäßige Nummer vier, Phillip Weinthal, musste aus beruflichen Gründen kurzfristig absagen. Dazu kamen noch etliche Absagen für die zweite Mannschaft. So konnte das Bundesliga-Team nur zu dritt antreten. Die jeweiligen Spiele an Position vier gingen somit kampflos verloren. Janosch Thäsler fand gegen Frankfurts Kai Wetzstein gar nicht ins Spiel und verlor den ersten Satz 4:11. Im zweiten Satz drehte er den Spieß herum und gewann 11:6. Auch im dritten Satz führte er bald mit 8:5, doch am Ende hieß es 10:12. Und auch der vierte Satz war wiederum sehr eng, ging aber letztendlich an Kai Wetzstein. Brüggens Nummer eins Piedro Schweertman hatte gegen Johannes Voit ein recht leichtes Spiel und gewann souverän mit 11:6, 11:7 und 11:5. Tigers-Spieler Marco Schoeppers musste sich gegen Florian Silbernagl eingestehen, dass er angesichts der Satzergebnisse von 4:11, 5:11, 5:11 chancenlos war.

War mit Blick auf den zweiten Gegner der Squash-Tigers in Frankfurt im Vorfeld von einer Wundertüte geredet worden, so bewahrheitete sich das. Denn der Paderborner SC kam in einer Besetzung, die er nur noch an Position eins mit einem ihrer ausländischen PSA-Spieler hätten verstärken können. Janosch Thäsler bot Lucas Wirtz im zweiten Satz mit großartigem Spiel lange Paroli, musste sich dann aber insgesamt mit 3:11, 9:11 und 3:11 geschlagen geben. Piedro Schweertman tat sich dann im Spiel der beiden Spitzenspieler viel schwerer als erwartet. Gegen Cederic Lenz gewann er schließlich in drei Sätzen mit jeweils knappem Ergebnis von 11:11, 12:10, 11:9. Marco Schoeppers steckte dann im abschließenden Spiel gegen Amir Sadik eine deutliche Niederlage ein mit 3:11, 2:11 und 5:11.

Quelle: RP
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