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Handball
Stadtderby bei Verbandsliga-Frauen

Grenzland. Kaldenkirchens Handballerinnen empfangen die Lobbericher Reserve.

Bei den Handballfrauen steht in der Verbandsliga am Sonntag das Aufsteiger- und Stadtderby zwischen dem gastgebenden TSV Kaldenkirchen und dem TV Lobberich II auf dem Programm. Beide Mannschaften kennen sich bereits aus der Vorsaison, wo die Gäste beide Partien für sich entscheiden konnten. Außerdem sind hüben wie drüben jeweils zwei Spielerinnen, die bereits im jeweils anderen Verein gespielt haben. Auf Seiten des TSV sind das Andrea Klaas und Jule Münter, und beim TVL handelt es sich um Chiara Rosati und Lorena Hegholz.

Insbesondere die Gastgeberinnen sind auf Wiedergutmachung aus, kassierten sie am vorigen Wochenende doch eine deftige 17:30-Klatsche bei der SG Überruhr III. "Wir müssen es als Mannschaft besser machen", fordert der Kaldenkirchener Trainer Maik Tötsche. "Die Fehler aus diesem Spiel haben wir in dieser Woche angesprochen und wollen daraus lernen, damit so etwas nicht wieder vorkommt. Aus einer guten Abwehr heraus müssen wir mit einem schnellen Umschaltspiel agieren. Und im Angriff gilt es, die individuellen Stärken einzusetzen."

Allerdings muss er dabei auf Jule Münter verzichten, die sich in Überruhr schwer verletzte. Bei ihr besteht der Verdacht auf einen Kreuzbandriss, einen Innenbandanriss und eine Meniskusverletzung.

Auch der TV Lobberich II möchte die jüngste 18:22-Niederlage gegen den TV Anrath wettmachen. "Auch wenn Kaldenkirchen einen besseren Saisonstart hatte, sind wir wegen der letzten Saison leicht favorisiert", sagt Trainerin Gabi Ensen. "Die einzige Unbekannte beim TSV ist deren neuer Trainer." Vor dieser Partie fordert sie von ihrem Team mehr Ballsicherheit, eine bessere Chancenverwertung und deutlich mehr Tempo. "Wir wollen unsere läuferische Überlegenheit ausspielen", so Ensen. Dabei muss sie allerdings auf Nina Lemkes verzichten, die an einem Fingerbruch laboriert.

(alpa)
 
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