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Handball
Standortbestimmung für den TSV

Nettetal. Handball-Verbandsligist Kaldenkirchen empfängt zum Saisonstart TD Lank.

Am morgigen Samstag wird es für die Handballer des TSV Kaldenkirchen ernst. Zum Auftakt in die Verbandsliga-Saison erwartet der TSV den TuS TD Lank (19 Uhr, Ravensstraße). "Für mich gehören die Lanker mit zu den Favoriten. Das Spiel ist ein sehr guter Gradmesser, denn dann wissen wir, wo wir stehen", sagt TSV-Trainer Felix Linden.

Seit nahezu zwölf Wochen schinden sich die Kaldenkirchener in der Vorbereitung. "Wir sind ungeduldig und froh, dass es endlich losgeht", meint Linden. Es sei eine Zeit mit Höhen und Tiefen gewesen, so Linden. Zu den positiven Effekten zählt in jedem Fall die Fitness. "Wir haben sehr gut gearbeitet. Die Spieler sind konditionell sehr fit", berichtet der Coach. Negativ bewertet er die vielen Testspielabsagen. Gleich neun Teams hätten kurzfristig ein Vorbereitungsspiel abgesagt. "Das habe ich so auch noch nicht erlebt", sagt Linden. Außerdem beklagt er einige Verletzte. Volker Hesse (Knieverletzung) wird noch länger ausfallen. Neuzugang Maik Tötsches kugelte sich einen Finger aus. Milan Langheinrich beklagt einen Sehnenriss unter einem Fuß und Aaron Jennes schleppt sich mit Rückenproblemen herum.

Nach den Abgängen der Routiniers wie Sebastian Gerits, Sigitas Saulenas oder Christoph Hentzschel setzt der TSV seine Verjüngungskur fort. Aaron Jennes kommt aus der A-Jugend von ART Düsseldorf, Florian Nordmann aus der A-Jugend von Biesel. Nordmann bildet mit Carsten Hesse (TS Lürrip) das neue Torhütergespann der Kaldenkirchener. Maik Tötsches kam aus Vorst, Christian Leyendeckers aus Lürrip und Thomas Heyer aus dem eigenen Verein.

Für Linden stehen in dieser Saison vor allem zwei Aspekte im Fokus, eine bessere Defensivarbeit und die Bekämpfung der Auswärtsschwäche. Die Auftritte des TSV in fremden Hallen endeten fast ausnahmslos mit Enttäuschungen. Letztlich kostete dies den TSV auch die Chance, in die Oberliga aufzusteigen. Von daher ist es nachvollziehbar, dass Linden mehr Konstanz einfordert und weniger Gegentore sehen möchte. Nur dann ist es möglich, dass der TSV in dieser Spielzeit um die vorderen Plätze mitspielt.

(wiwo)
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