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Tischtennis
Süchtelner gehen zuversichtlich in Saison

Tischtennis: Süchtelner gehen zuversichtlich in Saison
Daniel Halcour (l.) und Axel Fischer starten am Wochenende mit dem ASV Süchteln in die neue Saison der Tischtennis-Regionalliga. Im ersten Spiel geht's auswärts gegen die TG Langenselbold. FOTO: Franz-Heinrich Busch
Viersen. In der Tischtennis-Regionalliga sind schon einige Partien gespielt, doch der ASV greift erst am Sonntag zum ersten Mal ins Geschehen ein. Es steht eine Auswärtsfahrt nach Hessen an, die Süchtelner sind bei der TG Langenselbold zu Gast. Von Andre Piel

An diesem Wochenende startet auch der ASV Süchteln in die Saison. Der Tischtennis-Regionalligist bestreitet seinen Auftakt am Sonntag bei der TG Langenselbold in Hessen. Und damit beginnt eine Saison, die vermutlich sehr spannend sein wird. Nicht so sehr in der Frage des Meistertitels. Auch der letzte Tabellenplatz scheint bereits vergeben zu sein. Aber alle anderen Mannschaften werden zunächst darum spielen, sich möglichst frühzeitig von den Abstiegsrängen abzusetzen. "Bis auf Fulda-Maberzell und Germania Wuppertal ist die Regionalliga sehr ausgeglichen besetzt", sagt ASV-Kapitän Daniel Halcour.

Die Bundesliga-Reserve von Fulda-Maberzell ist mit Abstand die beste Mannschaft. In Christian Süß und Thomas Keinath führen zwei ehemalige Nationalspieler die Aufstellung an. Fan Bo Meng ist C-Kader-Mitglied und zählt beim Deutschen Tischtennis-Bund zu den hoffnungsvollen Nachwuchskräften. Am Tabellenende wird sich vermutlich Germania Wuppertal einrichten müssen; sie verfügen über den geringsten TTR-Durchschnittwert. Allerdings gehörte Wuppertal auch in der vergangenen Saison zu den Abstiegskandidaten und hat zwar knapp, aber verdient den Klassenverbleib geschafft. Süchtelns Auftaktgegner ist schwer einzuschätzen. "Wenn Richard Prause mitspielt ist Langenselbold der Favorit", sagt Halcour. "Wir sind gespannt, wer unsere Gegner sein werden." Die Hessen haben gegenüber der vergangenen Saison einige personelle Änderungen vorgenommen. Christoph Waltemode (TTF Bönen) und Richard Prause, der zuvor beim TTC Seligenstadt spielte, bilden das neue obere Paarkreuz. Wobei hinter dem Einsatz von Prause immer ein Fragezeichen steht. Denn der steht als Sportdirektor in Diensten des Deutschen Tischtennis-Bundes und hat dort auch an den Wochenende allerlei Pflichttermine. Die Gastgeber haben bereits ein Spiel absolviert. Beim 1:9 in Fulda waren sie chancenlos.

Der ASV geht gut vorbereitet in die Saison. "Wir sind bereits seit Wochen im Training und haben auch wieder ein intensives Trainingswochenende eingelegt." Neuzugang Luke Savill (17) wird morgen anreisen und mit der Mannschaft gemeinsam trainieren. Dann wird auch festgelegt, welche Doppel gebildet werden. Ansonsten lebt der Engländer im schwedischen Esklövs. Dort trainiert er unter der Leitung des ehemaligen schwedischen National-Trainers Peter Sartz im Leistungszentrum. An den Spiel-Wochenende wird er im ASV-Vereinsheim übernachten. "Wir wollen weiterhin Regionalliga spielen", sagt Halcour. Er ist sicher, dass Süchteln genügend Teams hinter sich lassen wird, um den Klassenverbleib zu schaffen. "Das wird allerdings kein Selbstläufer."

Quelle: RP
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