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Tischtennis
Süchtelner peilen zwei Punkte an

Viersen. Gibt's in der Tischtennis-Regionalliga einen Heimsieg gegen das Kellerkind Langenselbold, wäre das für den ASV ein großer Schritt zum Klassenverbleib.

Der ASV Süchteln steht mit seiner 14:14-Bilanz auf Rang fünf der Tischtennis-Regionalliga. Rechnerisch ist damit der Klassenverbleib noch nicht endgültig gesichert. Echte Zweifel, dass der ASV auch in der kommenden Saison zur vierthöchsten deutschen Spielklasse zählen wird, bestehen aber eigentlich nicht mehr. "Wir wollen dennoch möglichst frühzeitig Klarheit schaffen", sagt ASV-Kapitän Daniel Halcour. "Wenn wir die Leistung von vor zwei Wochen abrufen, sollten wir keine Probleme haben." Daher ist Sieg gegen die TG Langenselbold, der am Sonntag (14 Uhr) in Süchteln aufschlagen wird, fest eingeplant.

Die Gäste aus Hessen stecken mitten drin im Abstiegskampf und benötigen jeden Punkt. Als Tabellenneunter hat Langenselbold nur zwei Punkte Rückstand auf die Nichtabstiegsränge. In der Hinrunde gewann der ASV nach holprigen Start sicher mit 9:4. Begünstigt wurde der Erfolg auch dadurch, dass die TG in Sascha Röhr einen verletzten Spieler aufbot, der seine Spiele kampflos abgab. Ob er in Süchteln einsatzfähig sein wird, bleibt abzuwarten.

Die Langenselbolder spielen einen Tag zuvor beim TTC Champions Düsseldorf. Der Tabellenführer dürfte da nichts anbrennen lassen. Gut möglich, dass die Hessen mit leeren Händen nach Hause fahren müssen. Weil in London bis zum Wochenende der Team World Cup stattfindet, muss Langenselbold wohl auch auf Richard Prause verzichten. Der Sportdirektor des Deutschen Tischtennis-Bundes unterstützt in der Copper Box Arena im Londoner Olympiapark die Herren-Nationalmannschaft.

(api)
 
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