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Tischtennis
Süchtelns Frauen vor Meisterstück

Viersen. Die ASV-Damen könnten sich in der Tischtennis-Verbandsliga vorzeitig den Titel sichern. Die Herren des TTC Waldniel haben Rang drei fest im Visier.

Weil die Konkurrenz unerwartet Federn ließ, ist der TTC Waldniel seinem Ziel näher gerückt. Die Schwalmtaler wollen unbedingt die Saison in der Tischtennis-NRW-Liga auf Rang drei beenden. Den TTC Schwalbe Bergneustadt III (5:9 gegen Grevenbroich) und den 1. TTC Köln, der in St. Augustin 7:9 verlor, hat Waldniel aktuell überholt. Mit einem Heimsieg heute gegen den TV Dellbrück soll der Vorsprung verteidigt werden. Ganz so einfach wird es aber nicht, schließlich reichte es in der Hinrunde nur zu einem 8:8. Zudem muss TTC-Kapitän Holger Quade ersetzt werden, weil der in Herne eine Trainer-Prüfung ablegt. Für ihn wird vermutlich Jacob Spönemann zum Einsatz kommen.

Wenn die Regionalliga-Reserve des ASV Süchteln in den Kampf um Rang zwei in der Verbandsliga erfolgreich eingreifen möchte, muss heute ein Heimsieg her. Gewinnt Süchteln gegen den TSV Krefeld-Bockum, dann winkt die Teilnahme an der Aufstiegsrunde in die NRW-Liga. Die Gäste sind aber als Tabellendritter aktuell aussichtsreicher im Rennen als der ASV. Zudem hatte Süchteln in der Hinrunde beim 2:9 wenig zu melden.

Tabellenführer ASV Süchteln trifft in der Frauen-Verbandsliga auf das Tabellenschlusslicht, Anrather TK IV. Bei einem Sieg und einem Punktverlust der zweiten Mannschaft des Anrather TK, stünde der ASV frühzeitig als Meister fest. Vielleicht erhalten die Süchtelner dabei Schützenhilfe vom TTC Dülken. Der Lokalrivale empfängt nämlich den Tabellenzweiten. In der Hinrunde überraschte Dülken die Anrather mit einem 7:7. In einem vorgezogenen Spiel der Frauen-Verbandsliga hat der TTC Waldniel beim Anrather TK III eine 2:8-Niederlage kassiert. "Wir haben einige Spiele nur knapp verloren, daher fällt die Niederlage etwas zu hoch aus", sagt TTC-Mannschaftsführerin Alexandra Jaspers. "Jetzt müssen wir fast alle Spiele gewinnen, um noch den Klassenverbleib zu schaffen." Bei den Schwalmtalern schwindet langsam die Hoffnung. In Anrath lag Waldniel schnell mit 0:6 im Rückstand. Erst dann gewannen Jaspers und Sabine Scholz ein Einzel. Zu Beginn verloren Jaspers und Scholz gemeinsam im Doppel und ihr erstes Einzel jeweils erst im fünften Satz.

Im heutigen Spiel beim SV Walbeck II will Waldniel seine vielleicht letzte Chance auf den Klassenverbleib ergreifen. Die Spargelstädter, gegen die Waldniel in der Hinrunde klar gewann (8:3), sind nur drei Punkte entfernt und gelten als die Mannschaft, die Waldniel überholen muss, um in der Verbandsliga zu bleiben.

(api)
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