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Lokalsport
Summer-Cup: Amern, Dilkrath, Meer und Brüggen im Halbfinale

Schwalmtal. Fußball: Beim Vorbereitungsturnier in Amern waren die nur spärlich besetzten Kader für fast alle Teams ein großes Problem. Von Philip von der Bank

Es war eine Art Déjà-vu, das die Fußballer des VSF Amern am vergangenen Wochenende erlebten. Beim eigenen Vorbereitungsturnier, dem Summer-Cup, eröffnete der Landesligist den Wettbewerb wie im vergangenen Jahr mit einem Spiel gegen den Bezirksliga-Aufsteiger TuRa Brüggen und musste sich dabei wie bei der Auflage 2015 geschlagen geben. Die TuRaner gewannen bei einer Spielzeit von 45 Minuten am Ende mit 3:1 und verdienten sich auch den Erfolg in der Auftaktpartie der Gruppe A. "Da hat vielleicht noch die nötige Ernsthaftigkeit gefehlt", analysierte Amerns Trainer Dennis Sobisz. Er war aber im Nachhinein froh, dass seine Mannschaft in den Spielen gegen die A-Ligisten Rhenania Hinsbeck (1:0) und SV Vorst (4:1) die Pflicht erfüllte und den Einzug in das Halbfinale perfekt machte.

Und das sogar als Gruppenerster, denn die Brüggener konnten nach ihrem Erfolg über den Gastgeber nicht gegen die ehemaligen Liga-Kollegen gewinnen. Gegen Vorst spielte TuRa 1:1, zum Abschluss gab es ein weiteres Unentschieden gegen Hinsbeck (2:2). Dies reichte im Endeffekt für den zweiten Platz und die Qualifikation für das Halbfinale "Die Jungs, die heute da waren, haben das gut gemacht", sagte Brüggens Trainer Tommy Offermanns. Ihm standen am Samstag lediglich zwölf Spieler zur Verfügung - ähnlich ging es aber auch den anderen Teams. Vor allem Amern hatte mit vielen Ausfällen zu kämpfen. "Zum Halbfinale sind aber fast alle wieder da", sagte Dennis Sobisz.

Am Sonntag in der Gruppe B waren es ebenfalls die höherklassigen Mannschaften, die sich am Ende durchsetzten. Die beiden Bezirksligisten Fortuna Dilkrath und Blau-Weiß Meer machten das Rennen und lösten jeweils ein Ticket für das Halbfinale. Dabei war bis zum letzten Spiel noch offen, wer die Gruppe als Tabellenerster abschließt. Vor dem letzten Spiel von Meer gegen die Zweitvertretung der VSF Amern hatte Dilkrath fünf Punkte auf dem Konto, was bedeutete, dass die Blau-Weißen nach einem deutlichen Sieg über den Polizei SV Mönchengladbach (4:0) und einem 0:0 gegen die Fortuna mindestens ein Unentschieden holen mussten, um Erster zu werden. Jedoch gab sich die Amerner Reserve nach zwei ernüchternden Pleiten gegen Dilkrath (0:3) sowie den PSV (0:3) nicht geschlagen und besiegte in der abschließenden Partie Meer mit 2:1. "Wir sind ohne Gegentor geblieben, das ist schon mal sehr positiv", sagte Fortuna-Trainer Rainer Bruse, dem gestern kein Ersatzspieler zur Verfügung stand.

Die am Wochenende dünn besetzten Kader waren ohnehin für fast alle Teams ein großes Problem. Bei vielen Spielern ließ spätestens im dritten und letzten Vorrundenspiel die Kraft nach, wodurch das Niveau der Partien verflachte. Dies dürfte sich nun im Halbfinale ändern, wenn die Trainer wieder mehr Optionen auf der Ersatzbank haben. Am Dienstag möchte die Landesliga-Mannschaft der VSF Amern gegen Blau-Weiß Meer einen weiteren Schritt in Richtung Titelverteidigung machen, einen Tag später kämpfen dann Fortuna Dilkrath und TuRa Brüggen um das zweite Ticket für das Endspiel am kommenden Samstag. Beide Partien werden um 19 Uhr angepfiffen.

Quelle: RP
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