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Lokalsport
Summer-Cup: Amerns vierter Streich

Schwalmtal. Die VSF gewannen zum vierten Mal in Folge ihr eigenes Vorbereitungsturnier. Im Endspiel gab es beim 7:4 gegen TuRA Brüggen elf Tore zu sehen. Auch in den weiteren Finalpartien fielen reichlich Tore - zweimal ging's ins Elfmeterschießen. Von Philip von der Bank

Es waren teils langwierige Spiele, die die Zuschauer des diesjährigen Summer-Cups der VSF Amern in der Vorrunde und in den Halbfinalpartien zu sehen bekamen. Doch es schien so, als hätten sich die acht teilnehmenden Mannschaften alles für den Schlusstag des Turniers aufgespart. Denn in den vier Begegnungen am vergangenen Samstag lieferten sich die Teams einen offenen Schlagabtausch nach dem anderen und boten dem gut besuchten Röslerstadion vor allem im Endspiel ein wahres Spektakel.

Die erste Mannschaft der VSF Amern konnte dort zum vierten Mal in Folge das eigene Turnier gewinnen und in einem turbulenten Finale den Bezirksligisten TuRa Brüggen mit 7:4 (4:0) besiegen. Die Partie war quasi schon kurz nach der Halbzeitpause entschieden, als der Landesligist nach Toren von Max Gotzen (9.), Dominik Kleinen (12.), Daniel Kawohl (31., 37.) und Rene Jansen (51.) bereits mit 5:0 führte. "In den ersten 60 Minuten hat nur eine Mannschaft gespielt, und das waren wir", zeigte sich Amerns Trainer Dennis Sobisz zufrieden.

Aufgrund des klaren Spielstands entschied er sich dazu, fast seine gesamte Mannschaft auszuwechseln, was einen kleinen Bruch im Spiel der VSF zur Folge hatte. Vor allem in der Defensive stimmte die Abstimmung nicht mehr. Dies nutzten die aufopferungsvollen Brüggener mit Toren von Erik Pöhler (67.), Gerrit van Dinther (68., 81.) und Jakob Scheller (79.) aus. Jedoch setzte Amern in der Offensive noch den ein oder anderen Nadelstich und erzielte in Gestalt von Rene Jansen zu wichtigen Zeitpunkten zwei weitere Treffer (71., 83.).

Den torreichen Schlusstag des Summer-Cups eröffneten am Samstagmittag die Reserve der VSF Amern und der Liga-Konkurrent SV Vorst im Spiel um den siebten Platz. Die Schwalmtaler wandelten in dieser Partie einen 1:3-Rückstand in ein 4:3 um, kassierten aber nach der erarbeiteten Führung noch kurz vor dem Abpfiff den Ausgleich. Im direkt darauffolgenden Elfmeterschießen hatten die Vorster dann die besseren Nerven.

Gleiches galt für die Rhenania aus Hinsbeck. Sie musste im Spiel um Platz fünf gegen den Polizei SV Mönchengladbach ebenfalls ins Elfmeterschießen, was Hinsbeck am Ende für sich entschied - der Spielstand nach der regulären Spielzeit lautete 3:3.

Das kleine Finale um den dritten Platz war dann hingegen eine glasklare Sache: Bezirksligist Fortuna Dilkrath siegte über Blau-Weiß Meer deutlich mit 4:0 und sicherte sich den dritten Platz. Und das mit einem erneut überschaubaren Kader von lediglich elf Spielern. "Die Jungs haben das aber gut gelöst", sagte Dilkraths Trainer Rainer Bruse, der sich nach den ersten Testspielen in Amern und beim parallel stattfindenden Vorbereitungsturnier in Waldniel besonders über die guten Defensivleistungen seiner jungen Mannschaft gefreut hat: Die Fortuna hatte nämlich im gesamten Turnierverlauf mit Abstand die wenigsten Gegentreffer kassiert. Jedoch war es die Landesliga-Mannschaft der VSF Amern, die erneut den Summer-Cup gewann und somit auch im nächsten Jahr als Titelverteidiger in das eigene Turnier startet.

Quelle: RP
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