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Kampfsport
Taekwondo: Frühes Aus für heimische Kämpferinnen

Belgrad/Grenzland. Nicht nach Plan lief es bei den Serbien Open in Belgrad für die heimischen Taekwondoka Madeline Folgmann (TC Ingelheim) und Julia Ronken (TSC Gladbeck) aus dem Kreis Viersen. Im Achtelfinale schieden beide aus. Zum ersten Male standen sie gemeinsam im Aufgebot der Deutschen Nationalmannschaft, um Punkte für die Weltrangliste und Deutsche Rangliste zu sammeln. Sie starten nicht nur in derselben Gewichtsklasse bis 53 Kilogramm, sondern die beiden studieren nun beide an der Deutschen Sporthochschule in Köln.

Die Viersenerin Julia Ronken feierte bei diesem Einsatz ihre Premiere für die Deutsche Nationalmannschaft. In ihrem ersten Kampf hatte sie die Kroatin Dora Covic im Griff und zog nach gutem Kampf mit 7:1 Punkten ins Achtelfinale ein. Dort fand sie gegen die starke Italienerin Francesca Radaelli nicht das richtige Mittel. Am Ende musste sie sich trotz eines tollen Einsatzes mit 1:11 geschlagen geben. Die an Nummer eins gesetzte Niederkrüchtenerin Madeline Folgmann traf nach einem Freilos im Achtelfinale auf die ungesetzte Slowenin Ana Petrusic, die normalerweise in der Gewichtsklasse bis 49 Kilogramm kämpft. Folgmann und Trainer Björn Pistel wussten um ihre Klasse als Vize-Europameisterin. Folgmann kam nicht in den Kampf, war anfangs sehr verkrampft und musste einen Rückstand hinnehmen. Trotz eines starken Finishs in der letzten Runde kämpfte sich Folgmann bis auf einen Punkt heran, doch Folgmann unterlag letztlich 7:8. Am Wochenende steht in Hennef ein Kaderlehrgang auf dem Programm. Eine Woche danach geht es zu den Kroatien Open nach Zagreb.

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