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Lokalsport
TG-Kämpferin scheidet bei Grand Prix in Runde eins aus

Manchester/Nettetal. Taekwondo: In Manchester lief es für Madeline Folgmann von der TG Jeong Nettetal nicht rund.

Mehr, aber auch nicht weniger, als Wettkampferfahrung auf höchstem Niveau gab es für Madeline Folgmann von der TG Jeong Eui Nettetal beim Grand Prix in Manchester zu gewinnen. Denn das Aus ereilte die Taekwondo-Kämpferin schon in der ersten Runde. Dennoch hofft sie nun auf die Nominierung zur U 21-Europameisterschaft Ende November in Bukarest. Sie hat nach wie vor die besten Karten in ihrer Gewichtsklasse bis 57 Kilogramm.

In Manchester lernte Folgmann die britische Art kennen, internationalen Sportveranstaltungen aufzuziehen. "Die Atmosphäre, gerade beim Einmarsch mit Musik, war Wahnsinn. Und als dann noch mein Name genannt wurde, war das ein unglaubliches Gefühl. Taekwondo hat bei den Briten einen hohen Stellenwert", sagte Folgmann. Weltmeister und Olympiasieger gaben sich neben den anderen Topathleten der Szene die Ehre. Dass Madeline Folgmann beeindruckt war, war ihr im ersten Kampf anzumerken, in dem sie gleich auf die Ägypterin Hedaya Malak - auf Platz sieben der olympischen Rangliste - traf. Die Schülerin der Gesamtschule Brüggen begann etwas verhalten. Die taktischen Vorgaben von Trainer Björn Pistel und Bundestrainer Carlos Esteves wusste sie umzusetzen. Die erste Runde ging dann jedoch mit 4:1 an Malak. In der zweiten und dritten Runde traute sich Madeline Folgmann dann etwas mehr zu und kämpfte aggressiver. Ihre Gegnerin hielt aber stets dagegen. Am Ende unterlag sie mit 4:11. "Es waren Kleinigkeiten meiner Kampfführung, die meine Kontrahentin eiskalt für sich ausnutzte", sagte Madeline Folgmann enttäuscht und fand: "Am Anfang des Kampfes war ich zudem auch etwas zu passiv."

(off)
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