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TG-Taekwondoka feiert Sieg in Zagreb

Kampfsport: TG-Taekwondoka feiert Sieg in Zagreb
In Kroatien holte sich Madeline Folgmann (2.v.l.) von der TG Jeong Eui Nettetal Platz eins. FOTO: TGJ
Zagreb/Nettetal. Toller Erfolg für die Nettetalerin Madeline Folgmann bei Kroatien Open. Platz drei für Emel Karagöz.

Bei den Kroatien Open im Taekwondo war Madeline Folgmann von der TG Jeong Eui Nettetal in der Gewichtsklasse bis 53 Kilogramm nicht zu bezwingen. Zudem erkämpfte sich ihre Vereinskollegin Emel Karagöz (Kadetten, bis 59 kg) in Zagreb die Bronzemedaille. Beide schließen somit die Open-Saison mit einer guten Platzierung ab.

"Jetzt hoffe ich noch auf eine Nominierung zum Grand-Prix-Finale im Dezember auf der Elfenbeinküste. Wenn das noch gelingen sollte, wäre das für mich die Krönung eines unglaublichen Jahres", sagte Folgmann. Nach Freilos in der ersten Runde hatte die an eins gesetzte Nettetalerin die Italienerin Serena Napolano gut im Griff und gewann mit 14:6. Im zweiten Kampf wirkte sie gegen die Kroatin Dora Maric deutlich spritziger und gewann mit 7:6. Im Halbfinale kämpfte sie gegen Tanja Rastovic (Kroatien), die in ihrem Viertelfinale die Viersenerin Julia Ronken ausgeschaltet hatte. Damit belegte Ronken nach einer mehrmonatigen Verletzungspause Platz fünf und freute sich über wichtige Weltranglistenpunkte. Ihre Nationalmannschaftskollegin Madeline Folgmann setzte sich dagegen gegen Tanja Rastovic verdient mit 10:6 durch und zog ins Finale ein. Dort hieß es einmal mehr: Madeline Folgmann gegen Ela Aydin (Dachau), wie schon bei der U21-EM. Die Dachauerin erwischte den besseren Start und ging gleich mit vier Punkten in Führung, doch Folgmann kämpfte sich wieder heran. Die Führung wechselte ständig. In der letzten Runde setze sie sich ab. Allerdings wurden der Nettetalerin durch ein Video-Replay am Ende der letzten Runde noch zwei Punkte aberkannt, wodurch der Kampf noch mal knapp wurde. Die 20-Jährige setzte aber ihre ganze Routine ein und sicherte den Sieg mit 11:10.

Die 13-jährige Emel Karagöz war in der in der ersten Runde gegen die starke Kroatin Ela Jelic gleich da und siegte 9:5. Gegen die Serbin Sandra Stamevski lief es für Karagöz zunächst nicht gut. Doch dank einer Energieleistung konnte sie einen 0:6-Rückstand in einen t 18:13-Sieg verwandeln. Im Halbfinale gegen die Norwegerin Mari Romundset Nilsen lag Karagöz vor der letzten Runde ebenfalls zurück. Dieses Mal konnte sie aber nur noch von 3:10 auf 9:10 verkürzen. "Ich machte unzählige Versuche, um den entscheidenden Siegtreffer zu setzen. Er wollte aber einfach nicht fallen", sagte die TG-Athletin.

(off)
 
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