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Lokalsport
Tigers holen Überraschungssieg in Worms

Worms/Brüggen. Beim Auswärtsspieltag gewann der Squash-Bundesligist aus Brüggen gegen Paderborn II mit 3:1. Von Paul Offermanns

Entgegen der Erwartung haben die Squash-Tigers Brüggen in der Bundesliga Mitte gegen den Paderborner SC II alle drei Siegpunkte (3:1) geholt. Gegen Gastgeber Black & White Worms gab's dagegen eine einkalkulierte, aber knappe Niederlage (1:3).

"Die beiden wirklich schweren Widersacher entpuppten sich an diesem Tag als bezwingbare Gegner", sagte Mannschaftsführer Janosch Thäsler. An Position vier musste Michael Gellings für Stammspieler Phillip Weinthal ran. Wegen der nahenden Geburt seines zweiten Kindes verzichtete er auf einen Einsatz. Sein Ersatz verlor beide Spiele. In der Partie gegen Worms machte es Janosch Thäsler gegen Matthias Heinemann spannend. Er gewann den zweiten Satz. Nun lag eine kleine Sensation in der Luft. Am Ende hieß es 1:3 gegen den unermüdlich kämpfenden Brüggener. Der an Nummer zwei spielende Marco Schoeppers hatte gegen den Italiener Davide Bianchetti keine Chance (0:3). Absolut heiß her ging's allerdings beim Spiel der beiden Topspieler. Der niederländischen Nationalspieler Piedro Schweertman für Brüggen und der Nationalspieler Tim Weber für Worms schenkten sich nichts. Sie gingen über die volle Distanz. Mit 3:2 Sätzen ging am Ende Schweertman als Sieger des teilweise nervenaufreibenden Spiels aus dem Court.

Gegen die Paderborner Reserve bekam es Thäsler mit Phillip Kern zu tun, der im ersten Satz sehr ruhig und präzise agierte. In den folgenden drei Sätzen mit seinem deutlich schnelleren und angriffslustigeren Spiel lernte er sein Gegenüber Thäsler aber erst richtig kennen. Der Brüggener siegte 3:1. Schoeppers zermürbte dann an Position zwei den ehemaligen deutschen Jugendnationalspieler Felix Auer. Immer wieder nahm er den Druck aus dem Spiel. Den Paderborner brachte er immer mehr zum Verzweifeln. Nur am Ende des dritten Satzes kam Schoeppers etwas in Bedrängnis und verlor diesen knapp mit 10:12. Nach der Satzpause ließ er ein klares 11:4 und den Sieg folgen. "Die Beratung im Team in der Pause war klasse. Genau das brauchte ich, um wieder zu meinem Spiel zurückzufinden", sagte Schoeppers. Schweertman hatte keine große Mühe mit seinem Gegenüber Cedric Lenz. Den fegte er mit 3:0 in zwei klaren Sätzen und einem knapperen 12:10 im zweiten Satz quasi aus dem Court. damit war der 3:1-Erfolg der Tigers perfekt.

Quelle: RP
 
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