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Tischtennis
Tischtennis: ASV Süchteln erfüllt an Doppelspieltag seine Pflicht

Viersen. Ein Sieg und eine Niederlage war die Vorgabe für den ASV Süchteln am Doppelspieltag in der Tischtennis-Regionalliga. Und genauso ist es auch eingetroffen. Den Sieg gab es erwartungsgemäß gestern im Heimspiel gegen Bayer Uerdingen. "Wir haben das geschafft, was wir uns vorgenommen haben", sagte ASV-Kapitän Lukas Koy. Tags zuvor hatte es beim TTC Lampertheim eine deutliche 3:9-Niederlage gegeben. Von Andre Piel

Uerdingen, für das es zuvor nur zu einem Remis gegen die TG Obertshausen gereicht hatte, trat gestern beim ASV mit drei Ersatzspielern an. Andreas van Huck, der Ex-Waldnieler Alexander Daun und Ismet Erkis fehlten. Das kam den Süchtelner natürlich entgegen, die es damit deutlich einfacher als erwartet hatten. Dennoch ging Süchteln die Partie konzentriert an. Mit zwei Doppelerfolgen hatten die Gastgeber einen optimalen Start. Nur Balazs Hutter und Lukas Koy verloren klar gegen die Uerdinger Spitzenspieler Matthias Uran und Paul Freitag. Daniel Halcour baute die Führung mit einem glatten Sieg gegen Freitag weiter aus. Das einzige Einzel verlor Hutter, der diesmal gegen einen stark spielenden Uran chancenlos war. Ohne Probleme gewannen in der Folge Andreas Küppers, Axel Fischer, Andreas Konzer und Lukas Koy ihre Einzel. Spannend wurde es noch mal im Spitzeneinzel zwischen Halcour und Uran. Der Süchtelner führte 1:0 und 10:9, verzog dann einen einfachen Ball und lag plötzlich mit 1:2-Sätzen hinten. Mit Kampf und viel Mut bog er das Spiel aber noch um. Den Schlusspunkt setzte Hutter, der gegen Freitag gewann.

Der Doppelspieltag begann mit dem 3:9 in Lampertheim. Die Niederlage gegen den Tabellenzweiten hatte der ASV erwartet, zumal er in diesem Spiel auf Balazs Hutter verzichten musste. Es war aber mehr drin, denn gleich drei der ersten sechs Spiele gingen erst im fünften Satz verloren. Daniel Halcour und Axel Fischer gewannen zu Beginn ein Doppel. Beide sorgten auch für die einzigen Einzelsiege. Halcour besiegte im Spitzeneinzel Andras Turoczy in vier Sätzen. "Wir haben uns im Nachhinein etwas geärgert, weil Lampertheim mit zweifachem Ersatz spielte", sagte Halcour. "Mit Balazs wäre dann sicherlich mehr drin gewesen." Mit einer 7:7-Bilanz ist Süchteln aktuell weit weg von den Abstiegsrängen. Weil die Liga aber sehr ausgeglichen ist, besteht für den ASV kein Grund, sich jetzt zurückzulehnen. Bis zum Ende der Hinrunde folgen noch zwei Spiele, aus denen möglichst zwei Punkte geholt werden sollen.

Quelle: RP
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