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Tischtennis
Transfer-Coup für Frauen des ASV Süchteln

Grenzland. Die frühere Tischtennis-Nationalspielerin Jing Tian-Zörner wechselt zum Oberliga-Aufsteiger. Von Andre Piel

Den Tischtennisfrauen des ASV Süchteln ist in der kürzlich beendeten Wechselfrist aus heimischer Sicht der größte Coup gelungen. Der Oberliga-Aufsteiger hat die ehemalige chinesische und deutsche Nationalspielerin Jing Tian-Zörner an Land gezogen. Die 53-Jährige spielte zuletzt in der Bundesliga für den TTV Hövelhof.

Nachdem Hövelhof seine Mannschaft zurückgezogen hatte, fand die gebürtige Chinesin zunächst keinen neuen Verein. Da Tian-Zörner seit einem Jahr bereits in Süchteln trainiert, bot sich dann ein Wechsel zum ASV an. "Wir hoffen natürlich, dass sie einige Spiele mitmachen wird", sagt Daniel Halcour, stellvertretende Abteilungsleiter des ASV. "Vereinbart haben wir aber keine bestimmte Anzahl." Je öfter Tian-Zörner eingesetzt werden kann, desto weniger Sorgen muss der Aufsteiger um den Klassenverbleib in der Oberliga machen.

Ansonsten hat sich das Spieler-Karussell nur mäßig bewegt. Fast alle Grenzlandteams hatten ihre Planungen bereits frühzeitig abgeschlossen. Süchtelns Team für die Herren-Regionalliga stand bereits im April fest. Den Abgang von Luke Savill, der beim Regionalligisten TTC Wehrden (Saarland) anheuerte, kompensiert der ASV mit Tom Heisse. Der spielte bisher beim Liga-Konkurrenten TTC Vernich. "Ansonsten werden wir unverändert in die Regionalliga gehen, die sicherlich wieder sehr ausgeglichen sein wird", sagt Halcour. Abgänge gab es beim Verbandsliga-Team der Süchtelner. Neben Jürgen und Jonas Weitz (beide zum TTC indeland Jülich) wechselte auch Sven Sessbrügger den Verein. Er spielt künftig für den Verbandsligisten ASV Wuppertal. Als Zugang präsentiert Süchteln einen alten Bekannten. Andreas Thönnissen, der bei Süchteln eine rasante Entwicklung nahm, kehrt zurück. Zuletzt war er beim SC Blau-Weiß Mülhausen gemeldet, wo er aber nicht zum Einsatz kam. Zudem hofft Süchteln, dass Adel Massaad nach seiner schweren Verletzung wieder mitspielen kann.

Ohne echten Zugang geht der TTC Waldniel in die NRW-Liga. Diesmal wurden die Schwalmtaler der Gruppe 3 zugeordnet, was interessante Gegner verspricht. Immerhin ist Kapitän Peter Heister, der vorige Saison fast komplett ausfiel, wieder fit. Zudem wurde Günter Fölting überzeugt, aus seinem Ruhestand zurückzukehren.

Quelle: RP
 
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