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Tennis
Tristesse vor dem letzten Tennisspieltag

Grenzland. Bis auf die Herren des Viersener THC haben alle heimischen Teams ihre Ziele verpasst. Von Philip von der Bank

Am bevorstehenden Wochenende werden die höherklassigen Tennis-Mannschaften aus dem Grenzland zum letzten Mal in der laufenden Freiluftsaison aufschlagen. Für die Teams aus der Niederrheinliga und der 1. Verbandsliga steht morgen nämlich das Saisonfinale auf dem Plan. Grund genug, um sich noch einmal mit einem guten Ergebnis in die Spielpause zu verabschieden.

Für die Damen 30 der TG Waldniel ist das letzte Saisonspiel auch mit dem vorübergehenden Abschied aus der Niederrheinliga verbunden - nach dem Aufstieg im vergangenen Jahr ist dem Team der Klassenerhalt nicht gelungen. Dazu beigetragen hat zum einen das Verletzungspech, das die Waldnielerinnen vor allem zu Saisonbeginn hatten. Zum anderen waren knappe Niederlagen mitentscheidend, die die TGW im Laufe der Spielzeit kassierten. Wie in der vergangenen Woche, als man gegen den ETB Schwarz-Weiss Essen nur knapp mit 4:5 unterlag. Die Mannschaft möchte sich aber erhobenen Hauptes aus der Liga verabschieden und deswegen das abschließende Spiel beim Tabellenletzten SV Neukirchen gewinnen. Ähnlich geht es auch den Herren 55 des Dülkener TC, die sich schon vor Saisonbeginn eher geringe Chancen auf den Klassenverbleib ausgerechnet haben und vor dem letzten Spieltag ohne einen Punkt am Ende der Tabelle stehen. Jedoch sorgte dies nie für trübe Stimmung, wie Stephan Remigius als zweiter Vorsitzender des DTC von Woche zu Woche berichtet. Bevor beinahe die gesamte Mannschaft zur nächsten Saison in die Altersklasse wechselt, soll morgen gegen den Tabellennachbarn SC Rot-Weiß Remscheid noch einmal eine ordentliche Leistung abgerufen werden.

Ebenso wie die Niederrheinliga-Teams aus Waldniel und Dülken sind die Damen 55 des Viersener THC kaum mehr vor dem Abstieg zu retten. Zwar ist der unfreiwillige Gang in die 1. Verbandsliga noch nicht definitiv, doch vor dem entscheidenden Spiel gegen den TC Blau-Weiß Neuss sehen die Chancen auf den Klassenverbleib aufgrund der überschaubaren Ausbeute von nur einem Saisonsieg eher mau aus. Am morgigen Samstag muss schon ein glatter Sieg und ein gleichzeitiger, aber nicht deutlicher Erfolg vom TV Jahn Hiesfeld über den TC Grün-Weiß Elberfeld her, um das kleine Wunder doch noch zu schaffen.

In der 1. Verbandsliga liegen Freud und Leid ganz eng beisammen. Während die erste Herrenmannschaft des Viersener THC bereits vor zwei Wochen den Klassenerhalt perfekt machte und diesen nun mit einem abschließenden Sieg über den TC Schellenberg auf eigener Anlage feiern will, haben die Herren 55 des Elmpter TC den Aufstieg in die Niederrheinliga erneut verpasst. Um aber immerhin den zweiten Platz zu festigen, soll wenigstens das Heimspiel gegen den nun feststehenden Meister Rochusclub Düsseldorf II noch gewonnen werden.

Quelle: RP
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