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Handball
TSV-Handballer wollen ihren Fans danken

Nettetal. Beim Verbandsliga-Heimspiel gegen den TV Geistenbeck sind zahlreiche Aktionen geplant.

Die Handballer des TSV Kaldenkirchen wollen ihren treuen Fans im Heimspiel gegen den TV Geistenbeck (Samstag, 19 Uhr, Ravensstraße) ein unvergessliches Erlebnis bieten. "Wir wollen den Zuschauern ein Event zurückgeben", sagt Trainer Felix Linden. Rund um die Partie sind deshalb eine Vielzahl von Aktivitäten geplant. "Wir möchten die Halle vollbekommen", sagt Linden. Die heiße Phase zu dieser ungewöhnlichen Verbandsliga-Partie leiteten beide Trainer mit einem gemeinsamen Austausch ein. "Ich freue mich sehr darauf. Das ist eine gute Aktion des TSV. Von uns werden mit Sicherheit einige Fans mitkommen", sagt Geistenbecks Trainer Thomas Laßeur.

Trotz der Vorfreude auf die besonderen Effekte steht für beide Mannschaften der sportliche Erfolg im Fokus, schließlich haben beide noch die Chance, in die Oberliga aufzusteigen, sofern es in den letzten neun Spielen dieser spannenden Verbandsliga-Spielzeit optimal für sie läuft. Druck verspüren beide nicht. "Wir schauen ein wenig überrascht auf die Tabelle, aber wir haben nicht den Druck, in die Oberliga aufsteigen zu müssen", meint Laßeur. Gewinnen möchte er natürlich trotzdem. "Das ist unser Ziel. Das Hinspiel hat gezeigt, dass es eng wird. Ich glaube aber, dass es meiner Mannschaft Spaß macht, gegen den Gegner und die Tribüne zu spielen", mutmaßt Geistenbecks Coach. Ähnlich sieht das TSV-Trainer Linden: "Unser Ziel ist ein einstelliger Tabellenplatz. Es läuft gut, aber wir sind noch nicht satt. Wir wollen weiter Spiele gewinnen." Er weiß sehr genau, dass das gegen Geistenbeck ganz schwer werden wird, vor allem weil sich die Mannschaft durch Emotionen anspornen lässt. "Wir wissen anzuerkennen, das Geistenbeck eine starke Saison spielt. Das ist eine gute Mannschaft, und Thomas Laßeur hat immer einen Plan. Er holt das Optimale heraus", sagt Linden. Timo Hüpperling gilt als einer der besten Rückraumspieler der Liga. Der TVG sei konzeptionell stark, spiele mit zwei guten Kreisläufern und verfüge über einen guten Torhüter.

Auch Laßeur hat keine Mühe, die besonderen Vorzüge des TSV aufzulisten. "Lars Görder hat uns im Hinspiel Probleme bereitet. Wir müssen auf das Zusammenspiel mit Sebastian Gerits achten. Auch die jungen Leute in der Mitte sind gut. Der TSV ist nicht leicht auszurechnen", so Laßeur. Einen Vorteil hat er allerdings. Während der TVG vermutlich in bester Besetzung antritt, muss der TSV auf Kreisläufer Manuel Lösche verzichten. Sebastian Merzenich hat Schulterprobleme, Phillip Clodt plagen Rückenschmerzen und bei Volker Hesse steht eine Diagnose der Knieverletzung noch aus.

(wiwo)
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