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Handball
TSV Kaldenkirchen beklagt große Personalsorgen

Nettetal. Am Sonntagmorgen müssen die Verbandsliga-Handballer des TSV Kaldenkirchen bei der Moerser Adler HSG antreten. Grundsätzlich haben die TSV-Akteure mit diesen Spielen am Vormittag ihre Schwierigkeiten, an diesem Sonntag aber kommt aber auch noch ein ausgewachsenes Personalproblem auf die Kaldenkirchener zu. Gleich acht Spieler fallen aus oder ihr Einsatz ist zumindest fraglich. Das trifft den TSV, der im Kampf um den vierten Aufstiegsplatz noch ein Wörtchen mitreden kann, hart.

"Ich weiß noch nicht, wer spielen kann", sagt Felix Linden. Definitiv verzichten muss er auf Volker Hesse (Knorpelschaden), Sebastian Merzenich (Außenbandriss), Philipp Clodt und Martynas Savonis. Bei Clodt gehen die Mediziner nach einer ersten Diagnose von einem Kreuzbandriss aus. Sollte sich das bestätigen, denkt Clodt über das Karriereende nach. "Das wäre bitter für uns. Er ist ein Typ auf dem Feld, und er kann überall spielen", sagt Trainer Felix Linden. Savonis weilt in den nächsten Wochen beim U 20-Lehrgang mit der litauischen Nationalmannschaft. Er soll dort die EM-Qualifikation spielen, unter anderem gegen Deutschland. Darüber hinaus ist Julian Merten krank. Steffen Coenen hat eine Bauchmuskelzerrung, Sebastian Gerits eine Leistenzerrung und Lars Görder eine Mittelohrentzündung.

Trotz aller Hiobsbotschaften brachte die Woche auch Positives für den TSV, denn Lars Görder bleibt. Dem wurfgewaltigen Rückraumspieler lagen mehrere Angebote anderer Vereine vor, er hat sich dennoch für den TSV entschieden. "Er ist der Kapitän und für uns ein extrem wichtiger Spieler", sagt Linden. Darüber hinaus wird in der kommenden Saison Thomas Heyer aus der zweiten Mannschaft aufrücken.

(wiwo)
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