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Tischtennis
TTC Waldniel steht vor hitzigem Auswärtsspiel in St. Augustin

Grenzland. Schon das Hinspiel in der Tischtennis-NRW-Liga verlief nicht reibungslos. In der Verbandsliga ist der ASV Süchteln II gegen Holzbüttgen favorisiert.

Die Tischtennisspieler des TTC Waldniel haben in der NRW-Liga durch der 0:9-Wertung des eigentlichen Sieges gegen den TV Dellbrück einen kleinen Rückschlag in Bezug auf das Erreichen des dritten Platzes verkraften müssen. Nur weil die Konkurrenten aus Bergneustadt und Köln (1. TTC) auch schwächeln, verteidigten die Schwalmtaler Tabellenplatz drei. Sonntag folgt das Duell bei der TTG St. Augustin, die mitten im Abstiegskampf steckt. Dies und die Tatsache, dass das Hinspiel bereits in einer hitzigen Atmosphäre ablief, lassen vermuten, dass es einen harten Kampf geben wird. Auf den sind die Waldnieler aber eingestellt. "Wir werden in Bestbesetzung spielen", sagt Kapitän Holger Quade. Er verspricht auch, dass die Doppel diesmal richtig aufgestellt werden. Stärkster Akteur der TTG ist Dennis Weißenberg, der in der Rückrunde eine 8:2-Einzelbilanz erspielt hat.

Den Kampf um Rang zwei in der Herren-Verbandsliga hat der ASV Süchteln II aufgegeben. Nach der 5:9-Niederlage gegen den TSV Krefeld-Bockum, der jetzt heißer Kandidat auf die Vizemeisterschaft ist, beträgt der Rückstand schon vier Punkte. "Jetzt wollen wir noch einige Spiele gewinnen und uns vielleicht noch um einige Plätze verbessern", sagt ASV-Kapitän Oliver Bovians. Der nächste Sieg ist für das Heimspiel am Samstag gegen die Zweitvertretung der DJK Holzbüttgen fest eingeplant. Bei den Kaarstern gewann der ASV ohne Probleme mit 9:3. Damals musste Holzbüttgen aber auf die beiden Spitzenspieler Stefan Vollmert und Chalid Assaf verzichten. Sind beide in Süchteln dabei, dürfte es enger als in der Hinrunde werden.

Der seit dem vergangenen Spieltag als Meister feststehende ASV Süchteln kann die restlichen fünf Spiele in der Frauen-Verbandsliga in aller Ruhe angehen. Als zusätzliche Herausforderungen will Süchteln die Saison ohne Niederlage beenden. Keine allzu große Hürde sollte morgen Abend der TTC BW Geldern-Veert darstellen. Die Gäste sind nach einer ausgeglichenen Hinrunde auf die Abstiegsränge zurückgefallen.

Klar, rechnerisch ist für die Frauen des TTC Waldniel noch alles möglich. Schließlich sind in den restlichen vier Spielen noch acht Punkte zu verteilen. Aber nach den bisherigen Rückrunden-Leistungen gehört schon viel Optimismus dazu, wenn man noch an den Klassenverbleib glauben will. Morgen geht es in eigener Halle gegen den TTC Mariaweiler II. "Die stehen zwar ebenfalls weit unten, aber Mariaweiler liegt uns gar nicht", sagt Waldniels Mannschaftsführerin Alexandra Jaspers. Das erklärt auch die deftige 1:8-Schlappe in der Hinrundenpartie.

(api)
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