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Handball
TV Lobberich beim neuen Primus chancenlos

Langenfeld/Nettetal. In der Handball-Oberliga unterlagen die Lobbericher bei der SG Langenfeld nach gutem Beginn mit 22:28. Von Wiltrud Wolters

Die tolle Leistung beim Sieg gegen Borussia Mönchengladbach wiederholten die Oberliga-Handballer des TV Lobberich in der vorgezogenen Partie bei der SG Langenfeld nicht. Am Mittwochabend unterlag Lobberich 22:28 (8:13) beim neuen Tabellenführer. "Man braucht nicht lange drumherum zu reden. Die waren einfach besser", sagte Lobberichs Trainer Jurek Tomasik.

In der Anfangsviertelstunde lösten die Lobbericher, bei denen einige Akteure durch eine Erkältung geschwächt waren, die Aufgabe gut. Die Mannschaft schaffte es, den Innenblock auseinanderzuziehen und sich zwischen den Abwehrspieler auf den Außen- und den Halbpositionen Freiräume zu erspielen. Das führte zu Toren und der zwischenzeitlichen 6:5-Führung. Von dieser Ausrichtung verabschiedeten sich die Spieler in der Folge von Minute zu Minute mehr. Sie suchten den Weg über die Mitte und spielten Langenfeld damit prächtig in die Karten. Mit durchweg etwa zwei Meter Körperlänge sind die Langenfelder im Zentrum bestens aufgestellt, und das bekamen die Lobbericher schmerzlich zu spüren. Innerhalb weniger Minuten drehten die Gastgeber die Partie zu ihren Gunsten. Sie erzielten fünf Tore in Serie zum 10:6, weil die Lobbericher ihrerseits zu schnell den Abschluss suchten. Zur Pause führten die Gastgeber 13:8. Diesen Vorsprung bauten sie in der zweiten Hälfte bis auf 23:14 aus. "Ich bin froh, dass wir uns dann nicht aufgegeben haben", sagte Tomasik.

Seine Mannschaft habe insgesamt nicht schlecht gespielt, resümierte der Coach. "28 Gegentore gegen so einen Gegner sind in Ordnung. In Langenfeld werden auch andere noch Probleme bekommen. Sie sind in der Breite einfach besser aufgestellt", sagte Tomasik. Und das auch ohne Abwehrchef Andreas Nelte. Dustin Thöne sorgte für viel Betrieb am Kreis, zog mit seinen Aktionen viele Strafen gegen die Lobbericher. Aus dem Rückraum sorgten Tim Menzlaff, Henrik Heider, André Eich oder André Boelken für Gefahr. "Wenn wir Menzlaff offensiv attackiert haben, hat Heider getroffen. Wenn wir gegen beide offensiv gespielt haben, spielten sie über den Kreis oder es war Platz für Eich oder Boelken", erläuterte Tomasik. Am Wochenende sind die Lobbericher nun spielfrei und können die kommenden Gegner beobachten.

TV Lobberich: Hoffmann, Nagel - Pietralla (9), Pasch (4), B. Liedtke (2), Chr. Liedtke (2), Schöpper (1), Weisz (1), Brand (1), Föhles (1), Stelten (1), Schellekens, T. Liedtke.

Quelle: RP
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