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Handball
TV Lobberich geht relaxt ins letzte Saisonspiel

Handball: TV Lobberich geht relaxt ins letzte Saisonspiel
Wollen die Lobbericher bei den Adlern Königshof erfolgreich sein, muss auch Christopher Liedtke einen guten Tag erwischen. FOTO: Franz-Heinrich Busch
Nettetal. Der Handball-Oberligist aus Nettetal kann die Partie bei den Adlern Königshof locker angehen - die Gastgeber müssen gewinnen. Von Wiltrud Wolters

Es steht viel auf dem Spiel, vor allem für die DJK Adler Königshof. Im letzten Meisterschaftsspiel der laufenden Spielzeit müssen die Oberliga-Handballer des TV Lobberich am Samstag bei den Krefeldern antreten. Mit einem Sieg könnten die Königshofer unter der Voraussetzung, dass die Wölfe Rheinhausen gegen die Bergischen Panther verlieren, noch auf den neunten Tabellenplatz klettern. Und der bedeutet nichts Geringeres als die direkte Qualifikation für die Nordrheinliga.

Denn seit Anfang der Woche ist es definitiv, dass die SG Langenfeld als Meister direkt und ohne Aufstiegsspiele gegen den Meister aus dem Mittelrhein in die 3. Liga aufsteigt. Damit rücken die Mannschaften auf den Plätzen zwei bis neun in die neue Nordrheinliga. Der TV Lobberich steht zwar wie Königshof auch nur zwei Punkte hinter Rheinhausen, ihnen steht die Möglichkeit noch nach oben zu springen aber nicht mehr offen, denn bei Punktgleichheit kommt der direkte Vergleich zum Tragen. Den haben die Lobbericher gegen Rheinhausen verloren. Königshof hingegen hat den direkten Vergleich gegen Rheinhausen für sich entschieden.

"Wir fahren da locker hin. Der Gegner steht unter Druck. Sie müssen gewinnen", sagt Lobberichs Trainer Jurek Tomasik. Gleichwohl möchte er natürlich in seinem letzten Spiel als Lobbericher Trainer gewinnen. "Wir haben eine schöne, erfolgreiche Zeit miteinander erlebt", sagt der Coach. Angefangen von den Höhen und Tiefen in der Verbandsliga, über den Aufstieg in die Oberliga bis hin zur Euphorie nach in der, so Tomasik, "überirdischen" ersten Halbserie in der vorigen Spielzeit. In dieser Saison machten viele Verletzungen den Plan, in die Nordrheinliga zu kommen, zunichte. Das wurmt den Coach, zumal letztlich nur ein Wimpernschlag fehlte. Zum Beispiel beim Unentschieden in Aldekerk oder bei der 22:23-Niederlage beim Bergischen HC waren die Lobbericher auch in der Rückrunde nahe dran, einen der begehrten Plätze zu ergattern. "Ein Punkt mehr hätte schon gereicht, um jetzt noch die Chance zu haben", sagt er.

Dennoch hadert er nicht, sondern nimmt das Positive mit. "Wir haben uns jetzt richtig eingespielt und wir wollen auch in Königshof an die guten Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen", sagt er.

Die Duelle zwischen Lobberich und Königshof stehen immer unter einem ganz besonderen Stern. Sie haben beinahe Derby-Charakter. Von daher erwartet die Lobbericher in jeder Hinsicht morgen ein heißer Tanz. "Wir werden unser Bestes geben und dann schauen wir, was unter dem Strich dabei herauskommt", gibt sich der Trainer betont locker.

Quelle: RP
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