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Handball
TVL-Frauen fühlen sich gegen Rheydt benachteiligt

Nettetal. Selten war Marcel Schatten, Trainer der Oberliga-Handballerinnen des TV Lobberich so aufgebracht, wie nach der 28:31 (15:15)-Niederlage im Oberliga-Derby beim Rheydter TV. Grund dafür war das Schiedsrichtergespann Harun Atucuranoglu und Katharina Westermann, die ihn über alle Maßen erbosten. "Meine Mannschaft hat heute in der Abwehr mit wenigen Ausnahmen eine richtig tolle Vorstellung geboten", so Schatten. "Aber wenn der Gegner sich dann regelmäßig mit vier oder fünf Schritten durchsetzen kann, ohne dass es geahndet wird und Stürmerfouls überhaupt nicht gepfiffen werden, dann hätten wir noch eine ganze Woche spielen können und wären nicht auf einen grünen Zweig gekommen."

Dabei war es zumindest ein sehr starkes Derby, zwar agierten beide Teams sehr körperbetont, aber zu keinem Zeitpunkt unfair. Der TVL erspielte sich viele Möglichkeiten, scheiterte aber auch häufig an der Rheydter Torhüterin Leonie Kampf, und im zweiten Spielabschnitt durfte die RTV-Halblinke Laura Hülsenbusch fast nach Belieben schalten und walten. "Wir haben heute das gezeigt, was wir uns vorgenommen haben", betonte Schatten. "Wir lassen die Köpfe jetzt nicht hängen, auch wenn es wirklich mehr als ärgerlich war."

Die Tore des TV Lobberich: Ronja Weisz (8/3), Melanie Ensen (7/2), Anna Kössl, Rebecca Dappen (je 3), Anne Inkmann, Simone Schulz (je 2),Pauline Sirries (2/1) und Merit Liedtke.

(alpa)
 
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