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Handball
TVL-Frauen in Mettmann fast komplett neben der Spur

Mettmann/Nettetal. Trotz einer mäßigen Leistung in der Handball-Oberliga sah Trainer Marcel Schatten auch positive Akzente.

Im bisherigen Saisonverlauf der Handball-Oberliga spielte der TV Lobberich häufig an der oberen Leistungsgrenze und etablierte sich mittlerweile im Mittelfeld. Nun mussten die Schützlinge von Trainer Marcel Schatten den ersten Rückschlag einstecken, denn sie verloren bei Mettmann-Sport mit 22:27 (11:14).

"Bis auf wenige Ausnahmen hat heute keine Spielerin auch nur annähernd Normalform erreicht", ärgerte sich Schatten nach dem Schlusspfiff. "Wir haben uns heute wirklich schlecht präsentiert. Vielleicht war es für die junge Mannschaft ungewohnt, leicht favorisiert ins Rennen zu gehen." In der Deckung mangelte es zunächst an der Kommunikation, wodurch der Mettmanner Rückraum nicht konsequent genug attackiert wurde. Zudem wurde überhastet aus der Abwehr gelaufen, so dass die gegnerische Kreisläuferin viel zu viel Platz hatte. Im Angriff wurden erstens zu häufig die falschen Entscheidungen getroffen und zweitens häufte sich die Anzahl der technischen Fehler von Minute zu Minute.

Erschwerend kam noch die fehlende Einstellung hinzu. "Man kann mal schlecht spielen, aber dann auch noch die Einstellung vermissen lassen, das geht gar nicht und ärgert mich schon sehr", so Schatten. Aber er wäre nicht er selbst, wenn er anschließend nicht noch lobende Worte für seine Mannschaft gefunden hätte. "Die Mannschaft war nach dem Spiel richtig geknickt und sofort erklärten sich einige bereit, unsere nächsten Gegner zu beobachten, um die heutig Leistung wieder vergessen zu machen."

Die Torschützinnen des TV Lobberich: Ronja Weisz (5/1), Anna Koessl (4), Merit Liedtke, Melanie Ensen (je 3), Sina Schronz, Rebecca Dappen (je 2), Jennifer Holthausen (2/1) und Carolin Baaken.

(alpa)
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