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Handball
TVL-Frauen mit Personalsorgen

Nettetal. In der Handball-Oberliga reisen Lobberichs Handballerinnen nach Duisburg.

Für die Handballfrauen des TV Lobberich sind die Voraussetzungen in Oberliga vor der Partie beim VfL Rheinhausen alles andere als günstig. Am Dienstag musste das Training ausfallen, weil Trainer Marcel Schatten lediglich vier Spielerinnen zur Verfügung standen. Gesundheitlich angeschlagen sind Anna Kössl, Pauline Sirries, Johanna Perau sowie Torhüterin Annika Bühning. Hinzu kommt noch Carolin Baaken, die sich mit einer Handverletzung plagt. Außerdem fehlten drei Spielerinnen wegen beruflicher Fortbildungen und drei weitere Spielerinnen hatten aus studientechnischen Gründen keine Zeit.

"Ich hoffe, dass zumindest beim Abschlusstraining alle Spielerinnen wieder an Bord sind", so Trainer Marcel Schatten. Rheinhausen konnte der Lobbericher Übungsleiter in dieser Saison noch nicht beobachten. "Sie weisen ganz unterschiedliche Ergebnisse auf und sind für mich daher so etwas wie eine Wundertüte", betont Schatten. "Unser Ziel ist es, in Rheinhausen zu gewinnen, damit wir nach 4:0 Punkten vom Saisonstart dann nicht mit 4:4 Punkten dastehen." Dafür ist jedoch nicht nur ein kompletter Kader erforderlich. Die Abwehr muss über die gesamte Spielzeit aggressiv agieren und sich nicht wie zuletzt zwischendurch immer mal wieder eine Auszeit nehmen. Im Angriff fehlte zuletzt die Bewegung ohne Ball, so dass viele Aktionen zu statisch wirkte.

Ferner müssen Tempogegenstöße des Gegners vermieden werden, was eine höher Ballsicherheit voraussetzt. "Wir müssen von der ersten Minute hellwach sein und dürfen keinen Standhandball spielen, wie zuletzt in Aldekerk", fordert Schatten. Dort verlor der TV Lobberich sein jüngstes Punktspiel deutlich mit 13:22. Kaum besser ging es dem VfL Rheinhausen am Mittwoch beim Nachholspiel in Aldekerk, denn auch der VfL hatte bei der 21:33-Niederlage nicht den Hauch einer Chance.

(alpa)
 
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