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Handball
TVL-Frauen werfen zu wenig Tore

Nettetal. Handball-Oberligist verlor in eigener Halle 17:28 gegen Fortuna Düsseldorf.

Niederrheinmeister Fortuna Düsseldorf war eine Nummer zu groß für die Handballerinnen des TV Lobberich. Gegen den Tabellendritten der Oberliga unterlagen die Lobbericherinnen gestern in eigene Halle 17:28 (9:16). "Mit 28 Gegentoren bin ich zufrieden. Unser Ziel war es, unter 30 zu bleiben. Aber 17 Tore zu werfen, das ist viel zu wenig. Meine Vorstellung lag bei 20 bis 25", sagte Trainer Marcel Schatten. Gegen die Fortunen hätten Kleinigkeiten katastrophale Auswirkungen gehabt, so der Trainer.

Es ist eine Stärke der Düsseldorferinnen, Fehler des Gegners über den Gegenstoß in der ersten oder der zweiten Welle mit aller Konsequenz zu bestrafen. Der TV Lobberich tat ihnen den Gefallen, diese Stärke immer mal wieder eindrucksvoll unter Beweis stellen zu können. Die Gastgeberinnen bekamen keine Tiefe in ihr Angriffsspiel. "Wir haben keine Lücken gefunden und sind gegen die 6:0-Abwehr nur in die Breite gegangen", erklärte Schatten. Somit ergaben sich immer wieder Ballverluste, die Düsseldorf in den Gegenstoß brachten. Die Lobbericherinnen liefen viel, sie betrieben einen enormen Aufwand, verbuchten aber viel zu wenig zählbaren Erfolg. Unter anderem vergaben sie erneut einige Siebenmeter. Im Abwehrverbund lösten die Lobbericherinnen die Aufgabe viel besser. "Die Düsseldorferinnen haben davon gelebt, dass immer mal wieder eine Spielerin von uns geschlafen hat. Wenn die Absprache nicht passte, haben sie sofort eine Spielerin frei gespielt", so Schatten.

TVL: Bühning, Glasmachers - R. Weisz (5), M. Ensen (3), S. Weisz (2), Künstler (2), Kössl (2), Schronz (1), Weiss (1), Liedtke (1), F. Brüggemann, R. Brüggemann, Heinzig, Otten.

(wiwo)
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