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Handball
TVL-Torhüterin lässt Gegnerinnen verzweifeln

Solingen/Nettetal. Die Oberliga-Handballerinnen des TV Lobberich haben nach Sieg in Solingen ein ausgeglichenes Punktekonto.

Nach einer sehr intensiven Partie gewannen die Frauen des TV Lobberich in Handball-Oberliga als Gast des HSV Solingen/Gräfrath II mit 22:19 (10:10). "Das war eine sehr anstrengende Partie", betonte Trainer Marcel Schatten nach dem Schlusspfiff. "Solingen hat uns das Leben richtig schwer gemacht. Jetzt haben wir eigentlich schon mehr Punkte, als im Vorfeld erwartet. So kann es weitergehen."

Die Gäste erwischten einen guten Start und lagen bereits nach wenigen Minuten mit 5:1 in Führung. Danach schlichen sich technische Fehler ein, und in der Abwehr mangelte es an der nötigen Kommunikation, so dass die Gastgeberinnen bis zum Pausenpfiff wieder ausgleichen konnten. Nach den Seitenwechsel geriet Lobberich dann gar mit 12:14 in Rückstand, ließ sich davon jedoch nicht aus dem Konzept bringen. Bei insgesamt lediglich 19 Toren schien die Abwehr das Prunkstück gewesen zu sein, doch weit gefehlt. Bedanken können sich die Gäste bei ihrer Torhüterin Hannah Glasmachers, die einen glänzenden Tag erwischte und die Gegnerinnen mit ihren zahlreichen Paraden schier zur Verzweiflung brachte. Ein Sonderlob verdiente sich zudem Jennifer Holthausen, die ihre Stärken gerade in der Schlussphase zur Geltung brachte.

Bei 20 oder weniger Gegentore lobte Schatten für diese und die nächsten drei Partien eine Prämie aus und so musste er eine Kiste Bier ausgeben und zusätzlich 20 Euro in die Mannschaftskasse einzahlen. Auch ein Vater und ein Sponsor lobten Geldprämien aus, die für die Abschlussfahrt genutzt werden sollen.

Die Torschützinnen des TV Lobberich: Jennifer Holthausen (8/1), Melanie Ensen (6/1), Anna Koessl (3), Merit Lieddtke, Ronja Weisz (je 2), und Carolin Baaken.

(alpa)
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