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Verkehrte Welt in der Landesliga

Viersen. Dass der 1. FC Viersen nach dem nicht ganz freiwilligen Umbruch in der Sommerpause mit einer stark verjüngten Mannschaft von einem Sieg zu anderen eilen würde, war nicht zu erwarten. Zumal zum Saisonstart auch noch viele der verbliebenen etablierten Spieler, mit denen Trainer Willi Kehrberg geplant hatte, aus unterschiedlichen Gründen nicht zur Verfügung stehen. Insofern ist es keine riesige Überraschung, dass die Viersener nach der englischen Woche mit nur einem Punkt dastehen.

Sorgen bereitet nur, wie chancenlos der 1. FC letztlich gegen einen Fast-Absteiger (Amern) und einen Aufsteiger (Vohwinkel) war. Jetzt müssen dringend Punkte her, denn den Druck der Abstiegszone ist das Letzte, was die junge Mannschaft gebrauchen kann. Viel überraschender ist hingegen die Auftakt-Bilanz der beiden anderen Grenzland-Teams. Während Titelkandidat Nettetal daran zu knabbern hat, dass es erst zu zwei mageren Pünktchen gereicht hat, grüßen die in der vergangenen beiden Jahren knapp dem Abstieg entgangenen Amerner mit neun Punkten von der Tabellenspitze.

Ein klares Zeichen dafür, dass die VSF aus ihren Fehlern gelernt und ihren Kader in der Sommerpause den Anforderungen angepasst haben. Vieles spricht dafür, dass nicht die nächste Zittersaison droht.

david.beineke@rheinische-post.de

Quelle: RP
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