| 00.00 Uhr

Handball
Verletzungen werfen den TSV Kaldenkirchen nicht aus der Spur

Nettetal. Die Kaldenkirchener setzten sich in der Handball-Verbandsliga in eigener Halle gegen die Adler Königshof II mit 35:31 durch. Von Wiltrud Wolters

Zwei Spiele, zweimal ins Krankenhaus und zweimal genäht - Neuzugang Sebastian Merzenich ist zum Start beim TSV Kaldenkirchen vom Pech verfolgt. Beim 35:31-Erfolg des Handball-Verbandsligisten gegen die DJK Adler Königshof II zog sich Merzenich in der 14. Minute eine stark blutende Platzwunde hinter einem Ohr zu. Wie in der Vorwoche folgte ihm Torhüter Christoph Hentzschel. Er musste mit Verdacht auf einen Fingerbruch, der sich dann nicht bewahrheitete, ins Krankenhaus.

Den Schock der ersten Hälfte steckte der TSV gut weg. Gegen die ersatzgeschwächten Gäste aus Könighof dominierte der TSV die Partie. Nach dem 11:11 setzten sich die Gastgeber bis zur Pause auf 17:13 ab. In der zweiten Hälfte hielt der TSV den Gegner auf Distanz. Daran hatte Sascha Pfeiffer-Hauth einen großen Anteil. Der Torhüter, der bedingt durch die Erkrankung von Martynas Savonis und der Verletzung von Christoph Hentzschel zwischen die Pfosten ging, lieferte ein grandioses Spiel ab. Unter anderem wehrte er drei Siebenmeter in Serie ab. Auch ohne Lars Görder und Manuel Lösche trat der TSV sehr souverän auf. Noel Marx steuerte das Spiel aus der Mitte. Milan Langheinrich und Sebastian Gerits spielten im Rückraum gut. Christoph Mönicks erzielt fünf seiner sechs Tore in der zweiten Hälfte. "Ich bin absolut zufrieden. Das war eine geschlossene Mannschaftsleitung", sagte Trainer Felix Linden.

Mit dem Erfolg darf der Verein zum Abschluss der Hinrunde nun auch davon träumen, eventuell in die Oberliga aufsteigen zu können. Die Einführung der Nordrheinliga oberhalb der Oberliga führt auch in den beiden Verbandsligen zu einem vermehrten Aufstieg. Die Zahl der Aufsteiger schwankt zwischen sechs und zehn Teams. Sie ist von der Entwicklung in der 3. Liga und der Oberliga abhängig.

TSV: Hentzschel, Pfeiffer-Hauth - Mönicks (6), Langheinrich (5), Merten (4), Marx (4), Gerits (4), Clodt (4), Hesse (3), Moritz (2), Coenen (2), Merzenich (1), Optendrenk, Hartstock.

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Handball: Verletzungen werfen den TSV Kaldenkirchen nicht aus der Spur


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.