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Lokalsport
Viele Höhepunkte für Reiter in Niederkrüchten

Niederkrüchten. Ab heute steht das große Sommerturnier des RV Niederkrüchten auf dem Programm.

Das große Sommerturnier des Reitervereins Niederkrüchten geht von heute bis Sonntag auf der Pferdesportanlage in Gützenrath über die Bühne. Während die Springen alle draußen auf dem großen Springplatz stattfinden, stehen die Dressuren wetterunabhängig nun seit Jahr und Tag in der Halle an.

Heute ab 12 Uhr laufen bereits die Springpferdeprüfungen von A** bis Klasse M*. Um 16 Uhr startet ein E-Stilspringen. Ab 17.15 und 18.30 Uhr beginnen ein weiteres Stilspringen eine Klasse höher auf A-Ebene und in zwei Abteilungen. Morgen ab 9 Uhr legen die Dressurreiter los. Parallel beginnt auch ein weiteres E-Stilspringen. Höhepunkte des Tages sind dabei ab 13.45 Uhr eine L-Dressur in zwei Abteilungen und ab 15 Uhr ein Zwei-Phasenspringen der Klasse L, ebenfalls in zwei Abteilungen. Sonntag klingt die Pferdeleistungsschau um 16.15 Uhr mit dem M*-Springen und Siegerrunde um den Ehren-Preis der Gemeinde Niederkrüchten aus. Die Qualifikationen für den rheinlandweiten Raiffeisen-Markt-Cup sowie für das rheinische Jugendchampionat in Dressur und Springen auf L-Basis sowie Super-Championat in der Kombination von Dressur und Springen auf A-Basis sind mittlerweile ein fester Bestandteil des Niederkrüchtener Turniers.

Es ist für diese Zielgruppe die letzte Entscheidung vor dem großen Finale bei den Junior-Open in Lobberich an der Lüthemühle am 11./12. November. In Niederkrüchten können noch Punkte wettgemacht werden, um in Lobberich auf einem Finalplatz dabei sein zu können. Dieser Cup im Rahmen der Jugendförderung der Reitsportler feiert in diesem Jahr schon sein 20-jähriges Bestehen.

Das Parcourschef-Gespann in Niederkrüchten bilden Michael Johnen und der 87-jährige Alois Reiners, der Erfinder des Niederkrüchtener Derbys über Gräben und Wälle. Mit dabei ist unter anderem Lokalmatadorin Laura Bohnen, die im Vorjahr auf Platz sieben landete. Das Zeitspringen der Klasse L (26 Nennungen) beginnt um 19 Uhr und gehört ebenso zum Showprogramm wie ein A*-Stafetten-Springen mit fliegendem Wechsel (20 Uhr). Das Jump&Drive, wenn die Springreiter nach ihrem Ritt zum Kutscher umsteigen und mit seinem Gespann dann noch eine Hindernisstrecke zurückliegen, kommt ebenfalls beim Publikum an. Entscheidend für das Ergebnis ist die Gesamtzeit. Abgeworfene Hindernisstangen beim Reiten und abgeworfene Bälle beim Fahren werden in Form von Strafsekunden zu der gebrauchten Zeit addiert.

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