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Lokalsport
Viersen braucht daheim Steigerung

Viersen. Fußball-Landesligist empfängt morgen das Kellerkind VfB Speldorf.

Nach dem 1:1 in Goch sind die Fußballer des 1. FC Viersen gefordert. Morgen erwartet der Landesligist den VfB Speldorf. Die Gäste haben bislang eines ihrer fünf Spiele für sich entscheiden können. Gegen den VfB Uerdingen feierte die Mannschaft einen Heimsieg. In Amern und Goch sowie gegen Rhede und zuletzt beim 1:6 gegen Nettetal hagelte es Niederlagen. Somit stehen die Speldorfer auf dem vorletzten Platz. Der 1. FC Viersen ist mit sieben Punkten Zehnter.

"Der Gegner kann nicht viel Selbstvertrauen haben. Wir sollten auf uns schauen und unser Spiel durchdrücken. Wir müssen einen Schritt nach vorne machen", sagt Viersens Trainer Willi Kehrberg. Seine Mannschaft müsse wieder den Kampfgeist zeigen, den sie beim 2:1-Sieg gegen die VSF Amern an den Tag gelegt habe. "Der Biss, gewinnen zu wollen, ist das Entscheidende. Gegen Amern hatten wir den Willen. Wir hatten die größere Aggressivität und haben mehr Zweikämpfe gewonnen", erklärt der Trainer. Davon war in Goch nicht viel zu sehen. "Die Gocher haben in der zweiten Hälfte gefühlt 70 Prozent der Zweikämpfe gewonnen", meint Kehrberg. Diese beiden ganz unterschiedlichen Meisterschaftsspiele bestärken Kehrberg in der Auffassung, sich nicht so sehr mit dem Gegner zu beschäftigen, sondern am Spiel der eigenen Truppe zu arbeiten. "Wir müssen unsere spielerische Linie finden", meint der Coach. Sofern es gelingt, die Zweikämpfe anzunehmen und in Ballbesitz zu kommen, stelle sich das fußballerische Element von ganz alleine ein. "Wenn wir enger am Mann und wacher sind, haben wir gute Chancen, das Spiel zu gewinnen", hofft der Trainer.

Die Rahmenbedingungen sind allerdings eher ungünstig, denn im Viersener Lager kursiert ein grippaler Infekt. Jan Ballis, Oguzhan Bonsen, Yannik Meurer und Mustafa Sala hat es bereits erwischt, sie konnten in dieser Woche nur sehr eingeschränkt trainieren. Darüber hinaus stehen Michael Enger, Paul Poetzsch und Eike Broens nicht zur Verfügung. Poetzsch wird länger ausfallen. Bei ihm wurde Pfeiffer'sches Drüsenfieber diagnostiziert. Enger verdrehte sich gegen Goch ein Knie. Er muss aufgrund einer Innenbanddehnung ebenfalls einige Woche pausieren, und Eike Broens weilt im Urlaub. "Das ist schon ein bisschen viel. Wir müssen jetzt schauen, dass wir ein vernünftiges Gerüst auf den Platz bringen", sagt Kehrberg.

(wiwo)
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