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Lokalsport
Viersener Amazonen werden beim CHIO Letzte

Aachen. Beim CHIO in Aachen, dem weltgrößten Pferdefest, lief es für die Dressurmannschaft des Pferdesportverbandes Kreis Viersen nicht so rund, wie es sich die vier Amazonen vorgestellt hatten. Das Quartett belegte beim Preis des Handwerks, beim großen Quadrillen-Championat, den sechsten und letzten Platz. Eingeladen werden die vier besten Mannschaften des Mannschaftsdressurchampionats Rheinland (LP5), die Mannschaft des Kreisverbandes Aachen sowie der Sieger des Quadrillenchampionats Aachen 2015. Gewertet wurden die Ausführung und die Künstlerische Gestaltung. Qualifiziert waren für diese Prüfung die vier besten Mannschaften aus dem Landesturnier Rheinland, der letzte Sieger beim CHIO im Quadrillen-Championat und die Mannschaft des Aachener Kreisverbandes. "Für uns war das schlechte Abschneiden unverständlich, weil wir morgens zusammen trainiert hatten und alles harmonisch lief", sagte Mannschaftsführerin Marion Heitzer. Viele Fans aus dem Viersener Raum waren angereist, unter ihnen Kreisvorsitzender Ulrich Schulze und Paul Ring, Sportwart des Pferdesportverbandes Kreis Viersen.

Als die Kreisauswahl in der Aachener Soers ins Viereck ritt, wurde ein Pferd übernervös und lief die ganze Prüfung im Galopp durch, was eigentlich so nicht sein sollte, weil auch in dieser Prüfung die drei Grundgangarten Trab - Schritt - Galopp auf Ebene der M**-Dressur mit Musik zum Zuge kommen mussten. "Ein dickes Lob an unseren Neuzugang Renée Faatz, der hat sich ganz tapfer geschlagen", lobte Marion Heitzer die 19-Jährige. Als dritte Mannschaft ritt der Pferdesportverband Kreis Viersen ins Viereck mit Renée Faatz (RV Seylitz St. Tönis) und Francis B, Daniela Mayer (RV St. Georg Helenabrunn) mit Donna Dynamite, Angelika Möllmann (RTS Butschenhof-Süchteln) und El Gardo sowie Silke Neikes (RV St. Georg Helenabrunn) auf Ebbylaine. Die vier bekamen für die Ausführung die Wertnote 7,0 und für die künstlerische Gestaltung 7,8 - insgesamt 14,8. "Das war für uns noch geschmeichelt", sagte Marion Heitzer.

Den Fokus richtet das Team nun auf das Landesturnier Ende August in Düren, um den Landes-Mannschafts-Titel zu verteidigen bzw. einen der vier Plätze im kommenden Jahr für Aachen zu sichern. "Dann wollen wir zeigen, dass es bei uns besser geht", sagte Marion Heitzer.

(off)
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