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Fußball
Viersens Trainer fordert Steigerung von seinen Spielern

Viersen. Der mühevolle 2:0-Sieg im Heimspiel am vorigen Sonntag gegen Goch hat nicht nur drei Punkte auf das Konto des 1. FC Viersen in der Fußball-Landesliga gebracht, sondern vor dem morgigen Auswärtsspiel beim VfB Speldorf auch eine wichtige Erkenntnis. "So kann es nicht weitergehen", sagt Trainer Willi Kehrberg deutlich, "ich verlange jetzt von meinen Spielern, dass sie im Spiel zeigen, was wir trainieren, nämlich spielerische Lösungen zu finden."

Bei der Niederlage in Amern nahmen die Viersener den Derbycharakter nicht an und kamen so auch überhaupt nicht ins Spiel. Gegen Kellerkind Goch mangelte es zwar nicht am Willen, doch spielerisch ging auch nichts. "Das hätte gegen jeden anderen Landesligisten nicht gereicht", ist sich Kehrberg sicher. Deswegen hat er seinen Spielern unter der Woche nicht nur ins Gewissen geredet, sondern auch entsprechend trainieren lassen. So wurde jeder hohe und lange Ball unterbunden. Da will es der Trainer auch nicht gelten lassen, dass seine Spieler nach dem durchwachsenen Start aus der Winterpause eventuell mit einer gewissen Verunsicherung zu kämpfen haben könnten. "Wir haben 15, 16 Leute im Kader, die den Anspruch haben, Landesliga spielen zu können. Das müssen sie jetzt nachweisen", sagt Kehrberg. Aus seiner Sicht ist der VfB Speldorf dazu genau der richtige Kontrahent. Denn für ihn ist der ehemalige NRW-Ligist eine Mannschaft auf Augenhöhe. Die Bilanz der Gastgeber spricht dafür, dass es bei ihnen nur hopp oder top gibt. Acht Siege stehen 13 Niederlagen gegenüber, Unentschieden gab es bislang nicht. Mit 50 Toren sind die Speldorfer so treffsicher wie Primus Kleve, 50 Gegentore sind aber auch der zweitschlechteste Wert der Liga.

Ausfälle: Meyer (Schambeinentzüdnung, Becker (Auslandssemester), Einsatz fraglich: Kobe (Infektion)

(ben-)
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