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Lokalsport
VSF Amern treten beim Primus an

Schwalmtal. Der Fußball-Landesligist aus Schwalmtal bekommt es morgen mit dem VfL Rhede zu tun. Die Gastgeber haben sechs Spiele in Serie gewonnen.

Der VfL Rhede scheint derzeit das Maß aller Dinge in der Fußball-Landesliga zu sein. Sechs Spiele in Folge haben die Männer um Trainer Javier Garcia Dinis gewonnen. Die letzte Niederlage handelten sich die Rheder beim 0:1 Ende August bei Union Nettetal ein. Diese Serie beschert dem VfL Rhede seit ein paar Spieltagen die Tabellenführung. Morgen dürfen sich nun die VSF Amern daran versuchen, Rhede ein wenig aus dem Tritt zu bringen.

Nach einer Niederlage gegen Wesel und zwei Unentschieden wären die Amerner mal wieder dran, ein Spiel zu gewinnen. Sie reisen jedoch als Außenseiter an. "In Rhede erwartet man von uns am wenigsten einen Erfolg. Nichtsdestotrotz wollen wir das Bestmögliche versuchen", sagt Amerns Trainer Dennis Sobisz. Was dann dabei herauskomme, sei offen. Vielleicht ergehe es seiner Mannschaft ähnlich wie Borussia Mönchengladbach in der Champions League. Wenn es denn schon keine Punkte geben sollte, dann möchte er wenigstens von einem tollen Spiel sprechen können. "Das wäre dann ein Schritt in die richtige Richtung", sagt Sobisz. Die entscheidende Stärke der Rheder liegt nach Ansicht von Sobisz in deren fußballerischer Qualität. Vor allem in der Offensive. "Sie gehen immer vorne drauf. Sie suchen spielerisch Lösungen und arbeiten kaum mit langen Bällen", erklärt der Trainer der Amerner. 22 Tore seien ein eindeutiges Zeichen. So viele erzielte bislang keine andere Mannschaft. Aber auch die Defensive ist keineswegs zu verachten. Der VfL Rhede kassierte lediglich acht Gegentore. Nur der VfL Repelen und Union Nettetal mussten noch weniger Gegentreffer hinnehmen.

Die Amerner müssen in Rhede weiterhin auf Fabian Göckler verzichten. Es werde noch einige Zeit dauern, bis die Platzwunde, die Göckler durch einen Ellenbogenstoß erlitten hatte, verheilt sei, meint Sobisz. Außerdem fällt Marcel Pütz in den nächsten Wochen aus. Er zog sich im Spiel gegen St. Tönis eine Bänderverletzung zu. Eine genaue Diagnose steht noch aus. Ferner fehlt Tim Rademacher weiterhin. Max Gotzen sammelte nach seiner Leistenverletzung in der Reserve bereits Spielpraxis. Er könnte in den Kader rücken.

(wiwo)
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